Recycling ausgedienter Windräder

Der Hammel Vorbrecher VB 750 D erweist sich als Multitalent. 

Betreiber von Windenergie-Anlagen müssen sich mit dem Thema „Recycling ausgedienter Windräder“ befassen. Nach 20 Jahren im Betrieb lohnt es sich meist aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr, die Anlagen weiter zu betreiben. Gut gewartete Anlagen lassen sich noch zum Beispiel nach Polen, Russland oder Kasachstan verkaufen.

Doch auch der Gebrauchtmarkt ist begrenzt, und es stellt sich die Frage, wie die Windanlagen recycelt und die Materialen der Wertstoffkette rückgeführt werden können. Denn allein der Rückbau eines Windrades ist ähnlich aufwendig wie der Aufbau: Die mächtigen Rotorblätter, welche überwiegend aus Kleber, Glas- oder Kohlenstofffaser bestehen, bereiten Probleme. Aufgrund der Größe und der Beschaffenheit des Materials ist die Zerkleinerung schwierig. Die CFK Valley Stade Recycling GmbH & Co. KG befasst sich schon seit Jahren mit der Zerkleinerung von Carbonfasern. Im letzten Sommer kam zu einer Zusammenarbeit mit der Hammel Recyclingtechnik GmbH, um ausgediente Windräder zu schreddern. Die Windräder wurden mit einer Schere und dem Hammel Vorbrecher VB 750 D vor- und zerkleinert. Dabei wurden Endkorngrößen von 250 Millimeter erreicht. Der Vorbrecher VB 750 D erweist sich als ein Multitalent für vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Eine enorme Durchsatzleistung, ein geringer Energieverbrauch, ein bedienerfreundliches Handling mittels IFM Steuerung sowie ein erhöhter Kipp­trichter für den besseren Materialfluss zeichnen die Maschine aus.

www.hammel.de

Foto: Hammel Recyclingtechnik GmbH

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