Recycling – aber sicher!

Brandrisiken lauern in zahlreichen Phasen des Recyclingprozesses. Bei den Siegfried Jacob Metallwerken sorgt eine GreCon-Funkenlöschanlage für eine sichere Produktion. 

Mit der stetig steigenden Bedeutung des Recyclings und der Rohstoffrückgewinnung erhöhen sich auch die Anforderungen an die Recyclingbetriebe. Die Bewältigung kontinuierlich wachsender Mengen erfordert eine hohe Verfügbarkeit der Produktionsanlagen. Um die größtmögliche Verfügbarkeit zu gewährleisten, gilt es gefährdete Anlagen vor Produktionsausfällen durch Brände zu schützen. Denn Brandrisiken lauern in zahlreichen Phasen des Recyclingprozesses: Durch Fremdkörper, Prozesswärme oder Maschinenteile können Funken, Glimmnester und Überhitzungen entstehen. Diese führen in Schredderanlagen, Förderbändern oder Absauganlagen zu folgenschweren Bränden und Explosionen.

Eine heiße Angelegenheit

Die Siegfried Jacob Metallwerke sind seit über sechs Jahrzehnten im Bereich Recycling auf die Gewinnung von Metallen spezialisiert. Das Ennepetaler Unternehmen ist als zuverlässiger Lieferant hochwertiger Sekundärrohstoffe von Aluminium bis Zink bekannt. Im Jahre 1953 als Schrotthandlung gegründet, hat sich das Unternehmen in den letzten 60 Jahren zu einem der größten Metallrecyclingunternehmen Europas entwickelt. Heute werden an insgesamt zehn Standorten mit circa 1.000 Mitarbeiter jährlich mehrere tausend Tonnen Metall zurückgewonnen.
Die Aufbereitungsverfahren reichen von der klassischen Sortierung über die Pyrometallurgie bis zur Hydrometallurgie. Besonders im Bereich der Pyrometallurgie besteht permanent die Gefahr des Funkenfluges. Pyrometallurgisches Recycling heißt vereinfacht gesagt, dass Schrotte und andere metallische Reststoffe in einem Ofen bei sehr hohen Temperaturen erschmolzen und zu kundenspezifischen Legierungen verarbeitet werden. Bei den Siegfried Jacob Metallwerken werden in vier Schmelzöfen mit jeweils mehreren Tonnen Fassungsvermögen jährlich bis zu 10.000 Tonnen Metall aus Schrotten hergestellt. Permanent besteht die Gefahr, dass Funken oder heiße Teile über die Absauganlage in die Filteranlage transportiert werden. In der Filteranlage treffen Funken auf eine explosive Staubkonzentration und können verheerende Brände oder Explosionen auslösen. Solche Schadensereignisse will man hier sicher ausschließen.

In vier Schmelzöfen werden Metalle aus Reststoffen zurückgewonnen (Foto: Fagus-GreCon Greten)

In vier Schmelzöfen werden Metalle aus
Reststoffen zurückgewonnen (Foto: Fagus-GreCon Greten)

Seit vielen Jahren vor Funken gesichert

Bei den Siegfried Jacob Metallwerken wurde bereits im Jahre 2001 die Filteranlage mit einer automatischen Funkenerkennung und -löschung gesichert. „Die Funkenlöschanlage gibt uns als Anlagenbetreiber das sichere Gefühl, dass keine Funken in die Filteranlage eingetragen werden können“, so Betriebsleiter Dr. Joachim Lüning. Seit 15 Jahren verrichtet die GreCon-Funkenlöschanlage ihre Dienste beim Recycler. Die turnusmäßige Wartung des sehr zuverlässig arbeitenden Systems lässt der Recyclingbetrieb vom 70 Mann starken GreCon-Serviceteam ausführen. Die regelmäßige Wartung umfasst zahlreiche Funktionstests der Anlage, die Reinigung der Melder und Löschungen sowie gegebenenfalls Updates der Software in der Funkenmeldezentrale.

Für die Zukunft gewappnet

Die Siegfried Jacob Metallwerke wollen ihren Wachstumskurs auch zukünftig fortsetzen. Zur Energieversorgung ist der Bau einer modernen Windenergieanlage geplant. Zukünftige Produktionserweiterungen erfordern eine neue Absauganlage. Dazu wurde bereits im Vorfeld die Funkenmeldezentrale auf die aktuelle Generation erneuert. Die neue Funkenmeldezentrale (CC 5016) erlaubt eine einfachere Bedienung, stellt ein abgestuftes Alarmsystem durch frei programmierbare Alarmschwellen zur Verfügung und gibt dem Recyclingbetrieb die Option, mögliche Erweiterungen in das System einzubinden.

www.grecon.de, www.jacob-metall.de

Foto: Fagus-GreCon Greten

(EUR0816S22-Advertorial)