Schneller ans Ziel – Wo FWI Environmental ins Spiel kommt

Business Process Management Tools sind in modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Und auch die Unternehmen der Abfallentsorgungs- und Recyclingwirtschaft werden immer größer – auch hier schreitet die „Digitale Revolution“ voran. Dabei werden ERP-Systeme als Kernapplikation weiter an Bedeutung gewinnen. So entwickelte die FWI Information Technology GmbH auf Basis von Microsoft Dynamics AX eine ganzheitliche Lösung für diese Branche, die alle spezifischen Geschäftsprozesse abbildet. 

Die Erfolgsgeschichte des Microsoft Partners reicht bis in das Jahr 1972 zurück. Entstanden ist FWI Information Technology aus vier ERP-Unternehmen in Österreich. Zur Gruppe gehört auch die Global Concepts GmbH, die seit diesem Jahr als FWI Deutschland GmbH firmiert. An den Standorten Steyr in Oberösterreich (Unternehmenszentrale), Vitis in Niederösterreich, Wien und Neumarkt in der Oberpfalz (Bayern) sind heute insgesamt 150 Mitarbeiter beschäftigt.

FWI Information Technology ist ein Full-Service-Provider in den Bereichen ERP, CRM, SharePoint, Business Intelligence und Master Data Management. Gemeinsam mit internationalen Kunden realisiert der Microsoft Partner ganzheitliche und bedarfsorientierte IT-Branchenlösungen zur Unterstützung der strategischen Entscheidungsfindung und zur Optimierung von Wertschöpfungsprozessen in Unternehmen. Schneller und einfacher ans Ziel lautet das Credo. FWI entwickelt seine Produkte ausnahmslos in Österreich und Deutschland. Eine Kernapplikation ist hier das ERP-System Microsoft Dynamics AX. Wie David Appel, Industry Lead für den Bereich Recycling und Abfallwirtschaft der FWI Group, im Gespräch erläutert, ist es dabei wichtig, immer den Fokus auf die Branche zu behalten. Dabei begleitet FWI seine Kunden durch das gesamte Projekt und stellt sein Branchen Know-how von der ersten Prozessanalyse über die Implementierung bis hin zur Anwenderschulung bereit.

Lösungsübersicht (Grafik: FWI)

Lösungsübersicht (Grafik: FWI)

Was ERP-Systeme „denken“

Typische ERP-Systeme – die Abkürzung ERP steht für Enterprise Resource Planning – decken alle Bereiche moderner Unternehmen ab: Materialwirtschaft (Beschaffung, Lagerhaltung, Disposition), Produktionsplanung und -steuerung, Bedarfsermittlung, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Personalwirtschaft, Forschung und Entwicklung, Verkauf und Marketing, Stammdaten- und Stücklistenverwaltung, Produktdaten- und Dokumentenmanagement. Doch für die speziellen Bedürfnisse der Recycling- und Abfallbranche, sagt David Appel, sind klassische ERP-Systeme nicht ausgelegt. Genau hier setzt FWI mit seiner Branchenlösung Environmental und der Kompetenz seiner Berater an. Dabei sind längst integrierte Anwendermodule und nicht Insellösungen gefragt, die sich flexibel und je nach Bedarf miteinander kombinieren und darüber hinaus skalieren lassen. Denn mit wachsender Unternehmensgröße wachsen auch die Aufgaben: Business Process Management Tools sind in modernen, international-vernetzten Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Und auch die Unternehmen der Abfallentsorgungs- und Recyclingwirtschaft werden immer größer und professioneller – auch hier schreitet die „Digitale Revolution“ voran. Im Trend liegen in diesem Zusammenhang webbasierte ERP-Lösungen, für deren Bedienung lediglich ein Webbrowser erforderlich ist. Der Anwender erhält eine durchgehend integrierte Branchenlösung, mit der die Unternehmensressourcen ganzheitlich und unternehmensweit verwaltet und Kommunikation sowie Zusammenarbeit im Team, mit Kunden und mit Partnern verbessert werden kann.

Wenn die Anforderungen wachsen

Um den wachsenden Anforderungen der Recycling- und Abfallbranche gerecht zu werden, entwickelte FWI Information Technology „Environmental“. Microsoft liefert mit Dynamics AX hier die optimale Basis: skalierbare Kern-Tools und -Module – vordefinierte Lösungen zur Analyse, Ausrichtung, Steuerung und Optimierung von Geschäftsprozessen und Aktivitäten in Unternehmen.

Diese zusätzlichen, branchenspezifischen Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse bildet FWI Environmental ab und vereinfacht damit den Alltag in der Praxis durch relevante Schlüsselfunktionen:
■    Erweiterte Abbildung von Geschäftsbeziehungen
■    Vertragsmanagement: Abbildung von Sammel- und Auslieferverträgen mit flexiblen Dienstleistungen, Material- und Geldflüssen
■    Logistik: Intuitive Routenplanungstafel, Tages- und Langzeitplanung, Distanzermittlung und Zeitaufwand, Frachtkostenkalkulation, Planung und Organisation von Routen ins Ausland
■    Containermanagement: Verwaltung von Containern und Containerbewegungen, Überwachung des Material­flusses von der Herkunft bis zum Endpunkt
■    Waagenanbindung: Sammel-, Folge-, Tour- und Kon­trollverwiegungen, Ermittlung und Klassifizierung des Materials
■    Recycling- und Sortiervorgänge: Organisation der Lagerbestände, Erstellung von Stücklisten sortiert nach eingegangenem Material und Vorrat an Sekundärrohstoffen
■    Übersicht über Menge und Wert der Materialien im Lager
■    Gefahrgutmanagement samt Dokumentenerstellung: zum Beispiel Annex 7 Formulare, Begleitscheine, Dokumente

Abb.: FWI

Abb.: FWI

„Die Einstiegshürde sinkt ungemein“

Mit der neuesten Version von Dynamics AX setzt Microsoft ganz auf die Cloud-Technologie. „Die Kernkompetenz unserer Kunden liegt in der Bereitstellung erstklassiger Entsorgungs- und Recycling-Konzepte. Der Betrieb von IT-Systemen wurde dabei in den letzten Jahren für viele zu einem notwendigen Übel“, erklärt David Appel. „Durch die Cloud-Technologie von Microsoft entfällt für unsere Kunden der Betrieb eigener, kostenintensiver IT-Infrastruktur. Damit sinkt die Einstiegshürde ungemein! ERP-Systeme und moderne IT-Landschaften bis hin zu Ausfallsicherheit werden so auch für mittelständische Unternehmen leistbar.“

Beim sogenannten Cloud-Computing wird ein Teil der IT-Landschaft (Hardware wie Rechenzentrum, Datenspeicher sowie Software) auf der Nutzerseite nicht mehr selbst betrieben oder örtlich bereitgestellt, sondern bei einem oder mehreren Anbietern als Dienst gemietet. Die Anwendungen und Daten befinden sich dann nicht mehr auf dem lokalen Server oder im Firmenrechenzentrum, sondern in einer (metaphorischen) Wolke (englisch: Cloud). Der Zugriff auf die Systeme erfolgt über das Internet. Dabei kann je nach Bedarf die Server-Leistung skaliert und um zusätzliche Dienste erweitert werden.

Microsoft hat dabei auch die Bedeutung der Datensicherheit erkannt und kündigte Kooperationen zum Betrieb von Rechenzentren in Deutschland an. Und die „deutsche Cloud“ wird auch in  Österreich verwendet. Auch wenn viele Datenschutzbedenken unberechtigt seien, so räumt David Appel zugleich ein, dass es im deutschsprachigen Raum noch Vorbehalte gegenüber Cloud-Diensten gibt. In den angloamerikanischen Ländern hingegen geht man viel unbefangener mit dem Thema um. Dass die Cloud von Deutschland aus betrieben wird, soll Vertrauen in die Seriosität des Dienstes – Stichwort: Ausfallgarantien – schaffen. Und in der Bundesrepublik müssen schließlich hohe Datenschutzauflagen erfüllt werden.

Die IT-Zukunft heißt „Do-IT-Yourself“

Ein wichtiger Aspekt der laufenden Lösungsentwicklung und Produktoptimierung von FWI Information Technology ist, flexibel auf die Dynamik der Abfallwirtschafts- und Recyclingbranche zu reagieren. So ist der Entsorgungs- und Sekundärrohstoffmarkt von stetigen Veränderungen geprägt. Auch verlangt dieser Wachstums- und Zukunftsmarkt einfach zu handhabende, mobile ERP-Systeme für Tablet, Smartphone oder iPhone. Und der Weg zur „Smart Factory“ und zum „Internet of Things“ ist längst vorgezeichnet und bereits Realität.

FWI Environmental ist schon heute eine umfassende, ein breites Spektrum abdeckende Zukunftslösung für die Abfallwirtschafts- und Recyclingbranche. Die Zukunft der IT heißt dabei „Do-IT-Yourself“ und gibt dem Anwender die Möglichkeit, das Produkt individuell, nach seinem ganz konkreten Geschäftsbedarf anzupassen. Moderne Business Intelligence Tools wie Microsoft Power BI erlauben schon heute die eigenständige Auswertung auch komplexer Daten und sind direkt in Dynamics AX und Environmental integriert. Auch das Thema Datenaustausch, wie es in der Branche mit Ämtern und Behörden immer wichtiger wird, kann so problemlos abgewickelt werden. Einfach gesagt: Der Anwender behält die Kontrolle und hat alle Möglichkeiten selbst in der Hand – und „das finden wir gut“!

www.fwi-group.com

Foto: franckreporter  / iStock.com

(EUR0916S17)