Verschleißfest: HS-Schoch wird 30 Jahre alt

Nach der Devise „Probleme optimal erkennen und kompetent lösen“ hat sich HS Schoch einen Wissensschatz in Sachen Verschleißschutz erarbeitet.

Von Lauchheim, Coswig (Anhalt) und Achern aus versorgt das von Hermann Schoch gegründete Unternehmen bundesweit Kunden mit verschleißfesten Anbaugeräten. Zehn Mitarbeiter sind hier täglich an Ort und Stelle und im persönlichen Kontakt, halten Augen und Ohren offen nach innovativen, praxisorientierten Kundenlösungen. Und auch der Servicebereich expandierte in den letzten 30 Jahren entsprechend: An allen drei Standorten garantiert ein breites und tiefes Lager an Baggerzähnen, -löffeln, Messern und verschleißfestem Stahl für kurze Reaktionszeiten. Güten von 350 bis 600 HB und in Materialstärken von einem bis 120 Millimeter sind ständig vorrätig und, wenn es sein muss, innerhalb weniger Stunden als Ersatzteil beim Kunden.

Hier schaut noch der Chef selbst nach dem Rechten (Foto: HS-Schoch GmbH)

Hier schaut noch der Chef selbst nach dem Rechten (Foto: HS-Schoch GmbH)

Die Präsenz am „Point of Action“ schärfte Hermann Schochs Blick für die Bedürfnisse der Anwender unter den jeweiligen Einsatzbedingungen, welche postwendend in individuelle Regenerationskonzepte mit einflossen. Nach der Devise „Probleme optimal erkennen und kompetent lösen“ entstanden so unzählige Lösungen, wie sie im Markt verlangt wurden. Über drei Jahrzehnte hinweg hat sich HS Schoch „einen unbezahlbaren Wissensschatz in Sachen Verschleißschutz“ erarbeitet. Die Reißlöffel und Felsschaufeln des Herstellers seien nach einer Reparatur oft in besserer Verfassung als im Neu-Zustand. Dabei wurde Hermann Schoch schon früh auf das von der schwedischen Stahlhütte SSAB hergestellte Hardox-Verschleißblech aufmerksam, das Leistung und Standzeit von verschleißbeanspruchten Konstruktionen bis zum Dreifachen erhöht.

Mehr als nur Synergieeffekte

Seit Mitte der 1990er Jahre ist HS Schoch Händler und Servicepartner von ESCO, einem führenden amerikanischen Hersteller von Erdbewegungsgeräten und Verschleißteilen. Bevor die ESCO-Produkte in das HS-Schoch-Sortiment aufgenommen wurden, wurden Felsschaufel und ein Reißlöffel mit den Zahnsystemen von ESCO ausgestattet und in Steinbrüchen und bei Abbrucharbeiten unter härtesten Bedingungen getestet. Vor neun Jahren läutete Firmengründer Hermann Schoch den Generationswechsel ein: Zuerst als Prokurist, seit 2010 als Geschäftsführender Gesellschafter soll Sohn Marcel Schoch das Familienunternehmen in die nächsten 30 Jahre führen.

Schaufelregeneration – vorher, nachher (Foto: HS-Schoch GmbH)

Schaufelregeneration – vorher, nachher (Foto: HS-Schoch GmbH)

Durch die Integration von ZFE in die HS-Schoch Gruppe im Dezember 2013 ist das Unternehmen in der Lage, seine Erfahrung in die Serienproduktion einzubringen. Als Originalausrüstungshersteller (OEM) produziert ZFE seit 1984 für unterschiedliche Baumaschinenhersteller Tieflöffel, Minilöffel, Schwenktieflöffel und Schaufeln: vom Minilöffel für den GaLa-Bau bis Heavy-Duty-Ausführungen für die Gewinnungsindustrie und Spezialwerkzeuge wie einen hydraulischen Holzgreifer zum Anbau an Radlader. Von der Entwicklung bis zur Serienfertigung ist die Prozesskette hier „Made in Germany“. Denn nur  kurze Wege und entsprechend kurze Reaktionszeiten erlauben es, Anbaugeräte in optimaler und gleichbleibender Qualität herzustellen.

www.hs-schoch.de

Foto: HS-Schoch GmbH

(EUR1216S28)