UNTHA Abfallzerkleinerer steigert Produktivität von EBS-Aufbereiter

Das stetig wachsende Geschäft der Lober GmbH und Co. Abfallentsorgungs KG erforderte eine Leistungssteigerung der bestehenden Produktionslinie bei gleichbleibender Qualität und Korngröße.

Lober setzt bei der Optimierung ihrer Ersatzbrennstoff-Aufbereitungsanlage auf den bewährten Abfallzerkleinerer XR3000C von UNTHA shredding technology GmbH. Bereits in der dritten Generation entsorgt die Firmengruppe für Kommunen und Industriebetriebe Abfälle und ist seit dem Jahr 2001 auch im EBS-Geschäft. In der Anlage am Standort in Neunburg vorm Wald, Bayern, werden jährlich circa 50.000 Tonnen Ersatzbrennstoff als Hauptbrennerware für die Zementindustrie aus Industrieabfällen erzeugt. Damit zählt Lober zu den führenden EBS-Herstellern in Deutschland.

Das stetig wachsende Geschäft erforderte eine Leistungssteigerung der bestehenden Produktionslinie bei gleichbleibender Qualität und Korngröße. Mit diesen Anforderungen  wandte sich Lober an den österreichischen Zerkleinerungsspezialisten UNTHA. Betriebsleiter Ulrich Weig zu den Beweggründen: „Durch die intensive Auswertung unserer Betriebsdaten haben wir festgestellt, dass unsere Nachzerkleinerer mehr durchsetzen, wenn wir eine optimierte Korngröße und eine gleichmäßigere Durchsatzleistung bei unserem Vorzerkleinerer erreichen würden. Damit könnten wir mit vertretbarem Aufwand unseren Durchsatz der Gesamtanlage und folglich auch unsere Produktivität erhöhen. Wenn man auf 15 Jahre Erfahrung zurückgreifen kann und so lange eine EBS-Anlage betreibt, weiß man, worauf es ankommt. Wir sind bekannt dafür, unseren Ersatzbrennstoff sowohl in gleichbleibend hoher Qualität als auch zuverlässig zu liefern. Verfügbarkeit, Robustheit und homogenes Granulat sind daher bei der Wahl der Zerkleinerungstechnik für uns ausschlaggebend. Fehlentscheidungen bei der Maschinenwahl können wir uns als mittelständisches Familienunternehmen nicht leisten. Das würde katastrophale Auswirkungen haben.“

Was den Kunden überzeugte

Für Lober war klar, dass diese Herausforderung mit der bestehenden Zerkleinerungstechnik nicht machbar war. Beeindruckt von der Beschreibung des Abfallzerkleinerer XR3000C wollte Ulrich Weig mehr über die Maschine erfahren, die für eine Vielzahl von harten oder sperrigen Materialien eingesetzt werden kann. Und das mit einer beeindruckenden Durchsatzleistung bei geringem Stromverbrauch. Daniel Wresnik, Sales Manager bei UNTHA, ermöglichte eine sechsmonatige Probestellung vor Ort, um den Zerkleinerer auf Herz und Nieren zu testen. Beim typischen Materialmix des Kunden erreichte die Maschine im 3-Schicht-Betrieb eine Durchsatzleistung von bis zu 19 Tonnen pro Stunde, bei einer Korngröße kleiner 120 Millimeter. Und es war nicht nur die Leistung des XR, die Lober überzeugte. Eigentümer Johannes Lober: „UNTHA ist auf alle unsere individuellen Wünsche eingegangen und hat diese in kürzester Zeit erfolgreich umgesetzt. Erstaunt hat uns vor allem der niedrige Stromverbrauch von 105 Kilowattstunden. Diese Energieeffizienz machte uns die Entscheidung leicht. Da die installierte Antriebsleistung der XR beinahe identisch mit jener der alten Maschine war, konnte der Maschinenaustausch einfach und kostengünstig umgesetzt werden. Wir haben nun einen Zerkleinerer mit einer höheren Durchsatzleistung, ohne dabei in eine zusätzliche Stromversorgung investieren zu müssen.“

Christian Lanner, technischer Leiter bei UNTHA, erklärt: „Bei jedem Projekt überlegen wir sorgfältig, wie wir dem Kunden gerecht werden können. In diesem Fall lag die Herausforderung bei einer hohen Durchsatzleistung und gleichzeitiger hohen Verfügbarkeit, um die Nachzerkleinerer optimal mit Material zu versorgen. Wir haben nie daran gezweifelt, dass der XR die beste Lösung ist. Wir freuen uns, auch den Kunden davon überzeugt zu haben. Wenn man sich für eine neue Technologie entscheidet, müssen die Vorteile für sich sprechen.“

www.untha.com

Foto: UNTHA

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