Stimmen zur IFAT 2014

Veranstalter und Aussteller ziehen Bilanz: Die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall & Rohstoffwirtschaft vom 5. bis 9. Mai in München war erfolgreich wie noch nie.

Nach fünf Messetagen zeigte sich Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München GmbH, beeindruckt von der Resonanz: „Die IFAT hat alle Rekorde gebrochen. Wir konnten mehr als 135.000 Besucher aus aller Welt begrüßen.“ Dr. Johannes F. Kirchhoff bestätigte das. Mit der Erweiterung der Ausstellungsfläche, so der Vorsitzender des Fachbeirats der IFAT und Geschäftsführender Gesellschafter der FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Deutschland, sei der richtige Weg eingeschlagen worden.

Rund 60.000 Besucher aus dem Ausland (2012: 49.840) zählten diesmal die Veranstalter – ein Auslandsanteil von 45 Prozent. Die Top Ten-Besucherländer waren (neben Deutschland) in dieser Reihenfolge: Österreich, Italien, die Schweiz, die Niederlande, Dänemark, Polen, die Tschechische Republik, die Russische Föderation, Spanien und Großbritannien. Insgesamt 3.081 Aussteller aus 59 Ländern (2012: 2.939 Aussteller aus 54 Nationen) präsentierten auf 230.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche (2012: 215.000 Quadratmeter) Innovationen und Trends für den Umwelttechnologiesektor. Auch hier wurde mit einem Auslandsanteil von 44 Prozent – das entspricht einem Plus von fünf Prozentpunkten – den Angaben zufolge eine neue Bestmarke erzielt. Wie es heißt, unterstreiche die IFAT damit einmal mehr ihre Position als die Nummer 1 der Branche. Nach einer von TNS Infratest durchgeführten Umfrage beurteilen 92 Prozent der ausstellenden Unternehmen den Charakter der IFAT als wichtigste Umwelttechnologiemesse weltweit mit „gut“ bis „ausgezeichnet“.

Statements von Recyclern:

Herwart Wilms, Geschäftsführer der Remondis SE & Co. KG, Deutschland: „Auch in diesem Jahr war das Publikum durch eine große Internationalität und hohe Entscheidungskompetenz geprägt, sodass eine Vielzahl an interessanten und geschäftseröffnenden Gesprächen geführt werden konnte.“

Peter Funke, Geschäftsführer Werner Doppstadt GmbH & Co. KG, Deutschland: „Wir sind sehr zufrieden und haben alle gesetzten Ziele mehr als erreicht. Der Auftragseingang war sehr gut, die Stimmung bestens. Die Internationalität der Besucher war hervorragend. Alle 45 Nationen, die wir mit Händlern bereisen, waren bei uns am Stand vertreten. Die IFAT ist der weltweit wichtigste Ausstellungsplatz. Selbstverständlich sind wir 2016 wieder dabei.“

Naemi Denz, Geschäftsführerin VDMA Abfall- und Recyclingtechnik, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.: „Die IFAT 2014 war für die Branche ein voller Erfolg. Viele Kunden aus dem In- und Ausland haben den Weg nach München gefunden, fast schon eine Art Familientreffen.“

Patrick Hasenkamp, Vizepräsident Verband kommunaler Unternehmen e.V., Deutschland: „Die IFAT ist für die Abfallsparte des Verbandes kommunaler Unternehmen die wichtigste Messe des Jahres. Die Größe der Ausstellung und die Internationalität der Gäste sind beeindruckend. Nicht nur werden hier die bedeutendsten Produktneuerungen präsentiert, auch sind hier in den fünf Messetagen die wichtigsten Entscheider aus Unternehmen, Politik und Verbänden zu treffen. Die IFAT 2014 war für den VKU eine erfolgreiche Veranstaltung. Das ist nicht zuletzt der Professionalität der Messe München geschuldet.“

Peter Kurth, Präsident Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V.: „Die IFAT 2014 ist nochmals eine deutlichere Steigerung: Mehr Fläche, mehr Aussteller, mehr Umwelttechnologien und Umweltdienstleistungen. Die immer stärker fortschreitende Internationalisierung der IFAT zeigt, dass die von unserer Branche entwickelten Lösungsangebote auf dem Weg von einer Linear- in eine Kreislaufwirtschaft einerseits international auf großes Interesse stoßen und anderseits auch immer mehr Unternehmen der Ressourcenwirtschaft in neue internationale Märkte vorstoßen. Vor allem diesem Trend trägt die IFAT mit ihren Ablegern in China, Indien und der Türkei Rechnung.“

Ulla Billing, Sales & Marketing Manager, Presona, Schweden: „Die IFAT war in diesem Jahr besser als 2012. Mehr Besucher, mehr Action. Hier in Halle C1 ist ein regelrechtes Ballenpressencluster. So erreichen wir garantiert unsere Zielgruppen aus aller Welt: Technische Leiter, Chefeinkäufer, auch CEOs und Inhaber. Wir haben viele neue Kontakte geknüpft. Die IFAT ist die wichtigste Messe für uns und die größte Messe in diesem Bereich. Vorgestellt haben wir unser neues Kanalballenpressen-Modell LP 110 CH mit einer Reihe von Funktionen und Eigenschaften, welche die Kosten für die gesamte Nutzungsdauer verringern. Die Pressen der LP-Serie, mit der einzigartigen Presona-Vorpresstechnologie, sind möglicherweise die energieeffizientesten überhaupt.

Erich Schönenberg, Geschäftsführer CRACO GmbH, Deutschland: „Wir sind hochzufrieden mit dem Verlauf der IFAT. Die vielen guten Gespräche mit unseren Mitarbeitern bestätigten den Erfolg der CRACO-Verschleißschutzlösungen in der Praxis – von einer einfachen Auskleidung, über eine Anbaugeräte-Regenerierung bis hin zu einer komplett optimierten Anlage. Ein besonderer Blickfang für die Besucher waren unterschiedlichste Rotoren mit verschiedenen Zerkleinerungskonzepten als Neubau und halb regeneriert. Eindrucksvoll konnte der Kunde einen Einblick in die Vielfalt der Lösungen erhalten: Vom Baggerzahn über Messersysteme bis hin zu kompletten Komponenten bietet wir Lösungen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von Maschinen und Anlagen.“

Tobias Weber, Geschäftsführer Günther envirotech GmbH, Deutschland: „Der Anteil der nationalen und internationalen Fachbesucher mit konkreten Einsatzmöglichkeiten für unsere Splitter-Technologie war sehr hoch. Der Messestand mit allgemeinen Informationen zur Funktionsweise und Anwendungsgebieten des Splitters sowie das Exponat der neuen Mobilmaschine Splitter F2 auf der angrenzenden Hoffläche entwickelten sich zu einem Besuchermagnet. Der Splitter F2 ist ein wahrer Allesfresser und trennt mithilfe des patentierten Siebsystems schwer siebfähige Materialien verstopfungs- und wickelfrei.

Einen weiteren Schwerpunkt unseres Messesauftritts bildeten die stationären Splitter-Units als autarke Separationskomponente. Vor allem bei Planern und Anwendern stießen die kompakten Units auf großes Interesse, da diese einfach in neue Anlagen integriert oder gegen vorhandene, konventionelle Siebsysteme getauscht werden können.“

Die nächste IFAT findet vom 30. Mai bis 3. Juni 2016 in München statt.

(EUR0614S14/15)
Foto: Dr. Jürgen Kroll