Aserbaidschan: Abfallentsorgung hat wirtschaftliche Priorität

Ein neuer Industriepark für Recycling soll Investoren ins Land locken und bei der Markterschließung helfen. Auch zahlreiche andere Projekte, für die Beteiligungen gesucht werden, stehen auf der Agenda der aserbaidschanischen Regierung.     

Von einer Abfallwirtschaft mit entsprechenden Infrastrukturen konnte in Aserbaidschan bislang kaum die Rede sein. Erst in letzter Zeit sind Aktivitäten eines diesbezüglichen Aufbaus feststellbar – und nehmen offensichtlich an Dynamik zu. Ein landesweit geltendes Kreislaufwirtschaftsgesetz, das die Ziele und Rahmenbedingungen für die Erfassung, Sortierung und Verwertung von Altkunststoffen, Metall- und Elektro(nik)schrott, Altpapier, gemischten Siedlungs-, Gewerbe- und Industrieabfällen, Abbruchmaterialien und Bauschutt sowie Sonderabfälle etc. vorsieht, gibt es aber noch nicht.

Die allgemeine Richtschnur für das aktuelle und künftige Geschehen bildet die „Nationale Strategie für die Einsammlung und Verwertung kommunaler Abfälle für den Zeitraum bis 2020“, die gegenwärtig konkretisiert wird. Die Rahmenbedingungen für die Entsorgung aller anderen Abfallarten sind oder werden in strategischen Dokumenten der für das jeweilige Abfallprodukt zuständigen Behörden verankert. Das Gros der bisher in der Abfall­entsorgung Aserbaidschans implementierten und noch geplanten Projekte basiert auf der Umsetzung eines Masterplans für die Abfallwirtschaft im Ballungsgebiet der Hauptstadt Baku, das auf einer Fläche von 285.000 Hektar auch die Industriemetropole Sumgait umfasst. 2,6 Millionen Menschen haben dort nach offiziellen Angaben ihren Wohnsitz. Es dürften aber deutlich mehr sein.

Die Gesellschaft AIM Texas Trading, Dallas (USA), die mit einem Büro in Baku für die Region Zentralasien und Südkaukasus präsent ist, beziffert in einem Bericht von 2012 das kommunale jährliche Abfallaufkommen im Großraum Baku auf 1,85 Millionen Tonnen. Hinter dem Abfallaufkommen stehen mehr als 700.000 Haushalte, circa 400 medizinische Einrichtungen, 800 Schulen und Kindergärten, 120 größere Mehrzweckgebäude, gut 120 Hotels sowie zahlreiche öffentliche und betriebliche Verpflegungseinrichtungen. In den kommenden 20 Jahren erwartet AIM Texas Trading eine Verdoppelung des jährlichen Abfallaufkommens auf 3,6 Millionen Tonnen. Den Kapitalbedarf für die Abfallentsorgung veranschlagt das Staatliche Komitee für Stadtplanung und Architektur im Zeitraum 2012 bis 2030 auf etwa 1,2 Milliarden US-Dollar.

Was schon realisiert wurde

2010 gegründet, ist das kommunale, dem Ministerium für Wirtschaft und Industrie unterstellte Unternehmen Tamiz Shahar für den Transport, die Sortierung, Deponierung und zum Teil Verwertung von kommunalen Abfällen im Großraum Baku zuständig. Tamiz Shahar verfügt über ein Stammkapital von umgerechnet 8,6 Millionen Euro und realisierte mit den Firmen Adelmann Umwelt GmbH und Sutco Recyclingtechnik GmbH die erste Sortier- und Aufbereitungsanlage Aserbaidschans für feste Hausabfälle. Kapazität: 200.000 Jahrestonnen. Mit Unterstützung des Fahrzeugwaschanlagen-Herstellers Otto Christ AG ging zudem eine Müllverbrennungsanlage und vor zwei Jahren eine Wasch- und Reinigungsstraße für Müllfahrzeuge in Betrieb. Der französische Maschinenbauer CNIM-Constructions Industrielles de la Méditeraranée S.A. installierte und übernahm des Weiteren den Betrieb einer Waste-to-Energy-Anlage. 500.000 Tonnen Hausabfälle und 10.000 Tonnen medizinische Abfälle erzeugen dort bis zu 231,5 Millionen Kilowattstunden Strom. Die Feuerungen für die Verbrennung lieferte die Martin GmbH für Umwelt- und Energietechnik.

Wichtige Impulse für die Abfallwirtschaft sollen künftig vom „Balakhani Industrial Park“ ausgehen. Das im Dezember 2011 per Präsidialerlass gegründete, 70.000 Quadratmeter große Gewerbegebiet soll sich in den kommenden Jahren zu einem leistungsfähigen Standort für die Recyclingbranche und die grüne Industrie in Aserbaidschan entwickeln. Der Industriepark liegt 15 Kilometer vom Seehafen Baku entfernt. Bis zum hauptstädtischen Bahnterminal und zum internationalen Flughafen sind es nur jeweils 17 Kilometer. Die Machbarkeitsstudie für den Industriepark wurde von dem Beratungsunternehmen Ernst & Young im ersten Halbjahr 2013 fertiggestellt. Betreibergesellschaft ist Tamiz Shahar. Der Staat flankiert die Errichtung des Gewerbegebietes mit Investitionen in die versorgungstechnische Infrastruktur des Areals.

Vorzugsbedingungen bei Engagement

Investoren, die sich in dem Industriepark mit Projekten in den Bereichen Recycling, Produktion „grüner Materialien“, erneuerbare Energien und Nutzung innovativer Technologien engagieren, winkt eine Befreiung von der Gewinn- und Grundsteuer (für einen Zeitraum von sieben Jahren ab dem Tag der Projektregistrierung) sowie von der Einfuhrumsatzsteuer für den Import von Anlagen, Ausrüstungen und anderen Waren, die in die unmittelbare Geschäftstätigkeit des Unternehmens Eingang finden. Sie profitieren ebenso von geringen Mieten für Industrie- und Logistikobjekte sowie von günstigen Preisen für das Recyclingmaterial, das die neue Hausabfallsortieranlage liefern kann.

Alle juristischen und natürlichen Personen, welche die Vorzugsbedingungen für Investitionen im Industriepark Balakhani nutzen wollen, müssen jedoch laut einer am 11. September 2013 in Kraft getretenen Präzisierung des Beschlusses über die Gründung des Gewerbegebietes mindestens 0,5 Millionen Aserbaidschanische Manat (etwa 470.000 Euro) in ihr Vorhaben investieren. Zudem darf der Mindestbetrag für ein neues förderfähiges Investitionsvorhaben auf dem Gelände des Industrieparks nicht weniger als 50 Prozent der Gesamtinvestitionen in Projekte (Objekte), die der normalen Besteuerung unterliegen, ausmachen.

Geschäftschancen auch im Segment „Altfahrzeuge“

Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden von Tamiz Shahar, Zakir Ibrahimov, bestehen bereits zahlreiche Kontakte zu lokalen Firmen und ausländischen Unternehmen, darunter aus der Türkei, Israel, Deutschland, Südkorea, Lettland und Italien, die sich am Standort Balakhani für ein Engagement in solchen Geschäftsfeldern wie Verarbeitung beziehungsweise Recycling von Kunststoffen, Reifen, Erzeugnissen der Elektrotechnik und Elektronik oder Kabeln interessieren. Geschäftschancen bietet auch die bisher in Aserbaidschan nicht praktizierte industrielle Verschrottung von Altfahrzeugen.

Mit Partnern aus der Türkei und Aserbaidschan wurden erste Memoranden über die Errichtung von Betrieben auf dem Gelände des Gewerbeparks unterzeichnet. Der türkische Investor Metem Turizm Tekstik Insaat Yatirim A.S. erwägt den Bau einer Fabrik für die Altreifen-Pyrolyse. Eines der führenden aserbaidschanischen Umweltunternehmen, Az. Ekol/Ekol Engineering Services (www.ekol.az), eine Tochter der staatlichen Ölgesellschaft SOCAR, will im Park ein Projekt für Verarbeitung von PET-Flaschen realisieren.
Ende 2013 besiegelte Tamiz Shahar mit der Staatlichen Agentur für öffentliche Dienste und soziale Innovationen beim Präsidenten der Republik Aserbaidschan ASAN xidmet eine Kooperation für die Einführung eines einheitlichen Systems von Werkstofftonnen. Das Projekt (www.asan.az) sieht vor, dass künftig alle ASAN-Büros mit drei Abfalltonnen für Mischabfälle/Speisereste (graue Tonne), Papier (grüne Tonne) und Kunststoffe/Glas (blaue Tonne) ausgestattet werden und die ASAN-Einrichtungen die Nutzung dieser Behälter aktiv bewerben. Die ersten drei ASAN-Anlaufstellen in Baku sind schon mit solchen Tonnen bestückt.

Die Büros der Agentur lassen sich mit den Bürgerämtern in Deutschland vergleichen, wobei aber das Tätigkeitsfeld der aserbaidschanischen kommunalen Dienstleister als Vermittler zwischen zentralen Behörden und Bürgern breiter gefasst ist. Die Anlaufstellen wurden seit Beginn ihrer Tätigkeit Anfang 2013 bis Ende Januar 2014 von mehr als einer Million Bürgern aufgesucht. Bis Ende 2014 will ASAN seine Dienstleistungen flächendeckend anbieten.

Weltbank fördert Vorhaben

Das erste „Integrated Solid Waste Management Project“ (ISWMP) der Weltbank lief von 2009 bis 2012/13 und hatte einen Finanzierungsrahmen von 41,5 Millionen US-Dollar. Weltbank-Darlehen: 29,5 Millionen US-Dollar. Kofinanzierung durch die aserbaidschanische Regierung: 12,0 Millionen US-Dollar. Es umfasste die dringend erforderliche Sanierung der seit 1963 bestehenden, mit heute 120 Hektar größten Mülldeponie Balakhani in der Region Baku. Daneben die Beseitigung von 40 der mehr als 80 illegalen Müllhalden im Großraum Baku, die Beschaffung von 3.239 Abfallcontainern und 29 Entsorgungsfahrzeugen (für den Bedarf von sechs der insgesamt zwölf hauptstädtischen Stadtbezirke) sowie die Erarbeitung einer auf 20 Jahre ausgelegten Strategie für die Abfallentsorgung in der Region.Mitte 2013 stellte die Weltbank einen zusätzlichen Kredit in Höhe von 47,1 Millionen US-Dollar für die Fortsetzung begonnener und die Realisierung neuer Aktivitäten im Rahmen des Integrierten Abfallmanagementprojektes bereit. Von den zugesagten Geldern sollen die ersten acht Millionen US-Dollar in diesem Jahr ausgezahlt werden. In den Jahren 2015 und 2016 fließen voraussichtlich 20 und 16 Millionen US-Dollar in das Vorhaben, schließlich 2017 die übrigen 3,1 Millionen US-Dollar. Die aserbaidschanische Regierung beteiligt sich mit 8,5 Millionen US-Dollar an dem ISWMP-Folgeprojekt.

Der Löwenanteil der in der zweiten Etappe des Projekts geplanten Investitionen kommt der weiteren Sanierung der Großdeponie Balakhani zugute. Auf der Projektliste steht auch die Beseitigung von weiteren wilden Müllhalden mit einem flächenmäßigen Volumen von 50 Hektar. Das ISWMP-Folgeprojekt sieht eine deutliche Reduzierung der bisher nicht in das regionale Abfallsystem einbezogenen Haushalte, die vollständige Sanierung der Mülldeponie Balakhani, die Vorbereitung von Projekten für die Errichtung regionaler Deponien und die Beschaffung von weiteren Ausrüstungen für die Mülleinsammlung vor.

Von allen auf der Halbinsel Abscheron (Ballungsgebiet Baku) lebenden Einwohnern sollen bis 2016 oder 2017 mindestens 2,7 Millionen von der kommunalen Abfalleinsammlung erfasst werden – gegenüber 2,43 Millionen im Jahr 2012. Zudem wird durch die Umsetzung des Projekts erwartet, dass sich im gleichen Zeitraum die Anzahl der für kommunale Abfallentsorgung zahlenden Haushalte, Firmen, individuellen Unternehmer von 1,32 auf 1,8 Millionen erhöht.

Ein anderer Teil der Mittel fließt in die Anpassung der nationalen Gesetzgebung zur Abfallwirtschaft an international übliche Normen, in die Erarbeitung eines Plans für kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zur weiteren Umsetzung der „Nationalen Strategie für die Abfallentsorgung“ sowie in die Erstellung von Machbarkeitsstudien für die Errichtung regionaler Deponien. Bei der Umsetzung der einzelnen Vorhaben dürfte wie schon in der ersten Projektphase auch eine Reihe internationaler Beratungsunternehmen zum Zuge kommen.

Aktivitäten außerhalb des Ballungsgebietes

Die Aktivitäten zur Schaffung einer nachhaltigen Abfallwirtschaft erstrecken sich bisher weitestgehend auf den Großraum Baku. In letzter Zeit lassen sich aber auch in Regionen außerhalb des Ballungsgebietes nennenswerte Aktivitäten zur Neustrukturierung der Abfallwirtschaft beobachten. So ist in diesem Jahr der Start des Projekts „Integriertes System für das Management von festen kommunalen Abfällen“ der KfW-Kreditanstalt für Wiederaufbau in der zweitgrößten aserbaidschanischen Stadt Gandscha geplant. Dessen Kosten werden vorläufig auf 20 Millionen Euro veranschlagt.

Geplant ist, bis etwa 2016 auf einem 25 Hektar großen Gelände in der Nähe des Flughafens Gandscha eine neue Deponie zu errichten. Die Kosten für das Projekt in Höhe von etwa 14 Millionen Euro werden voraussichtlich jeweils zur Hälfte von der KfW und der aserbaidschanischen Regierung getragen. Die sogenannte Feasibility-Studie haben die Beratungsunternehmen ASPI Consulting Engineers Inc., Aserbaidschan, und ERM GmbH, Deutschland, erstellt. Die konkreten Parameter für die Finanzierung des Projekts werden gegenwärtig zwischen den beteiligten Partnern präzisiert. In der Stadt Gandscha und ihrem näheren Umland leben knapp 400.000 Menschen.

Programm zur Bodenreinigung

Von Jahr zu Jahr mehr Aktivitäten beim Abbau von Umweltverschmutzungen, die ihre Wurzeln in der Öl- und Gasförderung haben, entfaltet die staatliche Ölgesellschaft SOCAR. Nach Angaben der für den Sektor Umwelt zuständigen Vizepräsidenten von SOCAR, Rafiga Huseyn-zade, wurde in den vergangenen Jahren schon ein erheblicher Teil schadstoffbelasteter Flächen gereinigt. In die Fortsetzung des Programms für die Bodenreinigung fließen auch in den kommenden Jahren mehrere Millionen US-Dollar. Die zügige Rekultivierung von Böden auf dem Gelände des Stadtentwicklungsprojekts „Baku White City“ gilt dabei als prioritäres Projekt. Realisiert wird das Vorhaben von der Gesellschaft Ekol Engineering Services. Allein im letzten Quartal 2013 wurde der Baustandort von mehr als 300.000 Kubikmeter ölverseuchten Böden und 8.000 Tonnen Industrieabfällen befreit. Die seit Beginn der Rekultivierung 2010 abgetragenen ölverseuchten Böden summieren sich auf 2,4 Millionen Kubikmeter. Hinzu kommt die Entsorgung von 56.300 Tonnen Ölschlamm und 285.000 Kubikmetern Industrieabfällen.

In Zusammenarbeit mit British Petroleum Azerbaijan verfolgt SOCAR schon seit längerem ein Projekt zur Errichtung eines Zentrums für Abfallrecycling und -management im Stadtbezirk Garadagh der Metropole Baku. Das von beiden Partnern paritätisch finanzierte Zentrum mit einem Projektwert von etwa 60 Millionen US-Dollar soll Öl- und Bohrrückstände sowie Produktionswasser verarbeiten. Der Start für den Bau des Zentrums soll im Frühjahr 2014 erfolgen. Mehrere Projekte für die Rekultivierung von Böden realisiert SOCAR zudem auf dem Gelände der zum Ölunternehmen gehörenden Gesellschaft für die Chemieindustrie, Azerkimya.

Der Markt für Umwelttechnologien in Aserbaidschan bietet noch auf Jahre hinaus ein vielversprechendes Geschäftsfeld. Darauf weisen allein die 2013 rund 93.000 durchgeführten Analysen über die Luftverschmutzung in acht großen Städten des Landes hin (Baku, Sumgait, Gandscha, Mingechvir, Shirvan, Nachitschewan, Lankaran und Scheki). In Baku lagen die Feinstaubbelastung 100 Prozent und die Konzentration von Formalaldehyd 70 Prozent über der Norm. Die Konzentration von Chlor- und Stickstoffoxid in Sumgait überschritt im Jahresdurchschnitt den Grenzwert um 170 beziehungsweise 125 Prozent. Die Phenolkonzentration in Mingechvir lag um 70 Prozent über dem zulässigen Wert. In allen Städten wurden jeweils bei mehreren Schadstoffen die gesetzlich festgelegten Höchstwerte überschritten.

Die führende Messegesellschaft in Aserbaidschan, Iteca Caspian, führt jährlich im November in Baku eine internationale Fachmesse für Umwelttechnologien (CTE-Caspian Technologies for Environment) durch. 2013 beteiligten sich 58 Unternehmen aus einem Dutzend Ländern. Das nächste Mal öffnet die Messe vom 19. bis 21. November 2014 ihre Pforten (www.cte.az).

 


Kontaktanschriften

Deutsch-Aserbaidschanische Auslandshandelskammer (AHK), Ansprechpartner: Karin Ruf, 37, Nigar Rafibeyli, AZ-1005 Baku, Aserbaidschan, Tel. 0099412/448 39 95, Fax -497 03 95, karin.ruf@ahk-baku.de, www.ahk-baku.de

Ministry of Economy and Industry of the Republic of Azerbaijan, Ansprechpartner: Sahil Babayev, Leiter des Referats Umwelt (Weltbank-Projekte); Huseynqulu Ismayilov, Experte für Ausschreibungen, Integrated Solid Waste Management Project (ISWMP), 40, U. Hajibekov str. (Government House), AZ-1000 Baku, Aserbaidschan, Tel. 0099412/493 88 67, -464 41 56/57; Fax 0099312/492 58 95, -464 41 56/57, office@economy.az, hismayilov@iswm.sz, www.economy.gov.az

Tamiz Shahar JSC, Ansprechpartner: Zakir Ibrahimov, Vorstandsvorsitzender; Oktay Mammadov, Leiter für Projektmanagement; Farkhad Kelbiyev, Projektmanager, 55, Khojaly ave., Business centre AGA, AZ-1025 Baku, Aserbaidschan, Tel. 0099412/10, -464 41 11; Fax: -464 41 12, info@tamizshahar.az, www.tamizshahar.az

SOCAR (staatliche Öl- und Gasgesellschaft), Ansprechpartnerin: Rfaifa Huseyn-zade, Umweltfragen, 73, Neftcilar Avenue, AZ-100 Baku, Aserbaidschan, Tel. 0099412/ 521 00 32, Fax: -521 03 31, rafiga@huseynzade@socar.az, www.socar.az

KfW-Entwicklungsbank in Aserbaidschan, Ansprechpartner: Natig Adbullaayev, Regina Maria Schneider, 10, Nizami str., AZ-1001 Baku, Aserbaidschan, Tel. 0099412/497 80 712; Fax: -497 80 72, natig.abullayev_extern@kfw.de, www.kfw-entwicklungsbank.de


 

Verfasser: Uwe Strohbach
Quelle: Germany Trade & Invest

(EUR0614S34)
Foto: © Elnur | Dreamstime.com (Baku)