Risiko im Blick dank tiefer Analyseführung vom Einkauf bis zum Warenausgang

Die KMR Stainless-Gruppe setzt auf den Einsatz von comotor und profitiert von Möglichkeiten, die keine andere Softwarelösung bietet.

Die KMR Stainless-Gruppe mit ihrer Marke und Corporate Identity Oryx Stainless ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Handel mit und der Verarbeitung von Rohstoffen für die Edelstahlindustrie. Seit 1998 ist das Gruppenunternehmen KMR Stainless AG am Standort Mülheim an der Ruhr tätig und bietet dort einen hochmodernen Lager- und Umschlagplatz für Sekundärrohstoffe. Die überwiegend europäischen Kunden und Lieferanten profitieren von der zentralen Lage und dem idealen Anschluss an das europäische Straßen-, Wasser- und Schienennetz.

2008 erweiterte sich die Gruppe um den Standort Dordrecht in den Niederlanden. 40.000 Quadratmeter Lagerfläche und ein direkter Tiefwasserzugang bieten die ideale Grundlage für das internationale Bulk- und Containergeschäft. Seit 2013 betreibt das Unternehmen in einem mehrheitlich beherrschten Joint Venture unter der Firma Oryx Stainless PGI Co., Ltd. zudem einen Standort in Bangkok, Thailand.

Die Ausgangslage

Schon im Jahr 1998 machte sich das noch junge Unternehmen auf die Suche nach einer Softwarelösung, die die komplexen Unternehmensprozesse abbilden und verwalten konnte. Schon damals gab es einen ersten Kontakt zur tegos GmbH Dortmund, die sich gerade einen Namen in der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft gemacht hatte. Letztendlich fiel zu diesem Zeitpunkt seitens KMR jedoch die Entscheidung, auf eine Eigenentwicklung auf Basis von Microsoft Access zu setzen.

Nach fast drei Jahren der Entwicklung erhielt das Unternehmen schließlich eine Lösung, die genau seine spezifischen Bedürfnisse abbildete, jedoch mit den stetig steigenden Tonnagen des Unternehmens an seine technischen Grenzen kam. Einige Zeit später fand der Zusammenschluss mit dem Standort Dordrecht statt. Dort wurde bis dato mit einer Lösung gearbeitet, die ihrerseits nicht weiterentwickelt wurde. Aus diesem Grund und um die nun gemeinsamen Geschäftsprozesse einheitlich abzubilden, machte sich die KMR Gruppe auf die Suche nach einer neuen, integrierten Softwarelösung. Dabei sollte nicht erneut auf eine Eigenentwicklung gesetzt werden, sondern auf eine Standardlösung, die in Zusammenarbeit mit einem starken Partner sowohl Investitionssicherheit als auch eine Perspektive für die Zukunft bieten würde.Im Rahmen des Auswahlprozesses führte die KMR Stainless mit vier Softwarehäusern Workshops durch, um die Anforderungen zu präsentieren und Lösungswege zu erarbeiten. Die Anforderungen zu diesem Zeitpunkt: ein Verständnis der Branche und der Geschäftsprozesse und ein Gespür für die Wünsche des Kunden. Für die sehr speziellen Anforderungen des Metallhandels war zu diesem Zeitpunkt noch keine integrierte Softwarelösung am Markt, sodass man vor der Entscheidung stand, ein bestehendes Produkt anzupassen oder eine komplette Neuentwicklung anzugehen. Letztere stand im Fokus, allerdings unter der Prämisse, gemeinsam mit einem Partner einen Standard zu entwickeln, der weiter vertrieben und betreut werden würde.

In diesem Prozess konnte sich die tegos GmbH Dortmund letztendlich durchsetzen. Verkaufsargumente waren nicht etwaige Kostenersparnisse, die als übliches Kriterium herhalten, sondern „dass wir das Gefühl hatten, es mit Leuten zu tun zu haben, mit denen wir im Dialog stehen und die so denken wie wir, die sowohl ihr eigenes Handwerk sehr gut verstehen als auch eine tiefe Branchenkenntnis mitbringen“, so CFO Roland Mauss. Positiv fiel dabei auch auf, dass nicht nur Vertriebler und Berater an dem Termin teilnahmen, sondern auch Entwickler. Roland Maus: „Wenn man über ein neues Produkt spricht, dann reicht es nicht, wenn man sich nur mit den Beratern unterhält. Wir sprachen ja von einem Prototypen; da ist die Zusammenarbeit natürlich sehr viel intensiver“.

Der Projektverlauf

Da es sich um eine gemeinsame Neuentwicklung handelte, war der Faktor Zeit in diesem Projekt zweitranging. Im Fokus standen die Qualität der Lösung und die Standardisierung, um das Produkt auch für weitere Unternehmen interessant zu machen. Das bedeutete eine sehr enge und intensive Zusammenarbeit auf allen Ebenen der KMR Stainless-Gruppe wie auch der tegos GmbH Dortmund. Nach dieser intensiven Zeit kann man heute auf einen erfolgreichen Projektverlauf zurück blicken. „Die Zusammenarbeit ist sehr gut gelaufen. Probleme wurden direkt und offen angesprochen und gemeinsam gelöst“, erinnert sich Roland Mauss.

Nach der Entwicklung wurde die eigentliche Einführung von comotor mit Spannung erwartet. Um größere Turbulenzen zu vermeiden, wurde der Echtstart zweigeteilt. Los ging es am 1. Januar 2011 mit der Finanzbuchhaltung. Da dieser Unternehmensbereich bereits sehr komplex ist, war es sinnvoll, diesen zuerst umzustellen. Hauptaugenmerk lag dabei auf der geforderten Internationalität und der Anbindung von mehreren Banken mit verschiedenen Zahlungsweisen von klassischen Überweisungen über Auslandsüberweisungen bis hin zu SEPA Zahlungen. Nachdem dieser Bereich erfolgreich umgestellt war, zogen im März und April des Folgejahres die handelsnahen Abteilungen nach.

Die Akzeptanz

Natürlich war der Umstieg von der sehr individuellen Eigenentwicklung auf comotor ein großer Schritt mit zahlreichen Veränderungen für die Anwender. Was vorher relativ schmal gehalten war, bietet nun sehr viel mehr Funktionen und ist deutlich komplexer. Doch gerade darin sehen die Anwender große Vorteile und bemerken heute eine erhebliche Erleichterung ihrer täglichen Arbeit. „comotor bietet eine Analytik, die sich von vorne bis hinten durch alle Geschäftsprozesse durchzieht. Vom Einkaufsvertrag über den Bestand und jeden einzelnen Lagerposten bis hin zur Verladung und Ausgangsrechnung wird in jedem Prozess detailliert mit metallurgischen Inhalten gerechnet. Erst dadurch lässt sich eine verlässliche Aussage über das bestehende Metall-Risiko machen. Ich habe von vielen Softwareanbietern gehört, dass sie eine Risikoübersicht anbieten, aber eine wirklich aussagekräftige Angabe auf Basis von Fakten und Inhalten in dieser Form und Tiefe, und das auch noch in Echtzeit – das kann nur comotor“, ist das Fazit des verantwortlichen CFO‘s Roland Mauss.

Die Zukunft

Wie schon erwähnt, betreibt die KMR Stainless-Gruppe seit 2013 zusammen mit der PGI Group das Joint Venture Oryx Stainless PGI Co., Ltd. in Bangkok. Nach der erfolgreichen Einführung von comotor für die europäischen Einheiten der KMR Gruppe wurde comotor auch als die Softwarelösung für den thailändischen Standort ausgewählt. Mit Unterstützung durch die tegos GmbH Dortmund und dem lokalen Microsoftpartner AVision Co., Ltd. hat KMR die vollintegrierte ERP-Softwarelösung comotor zur IT-Flankierung der kaufmännischen und betrieblichen Prozesse implementiert und mit geringem Aufwand in der thailändischen Sprache und unter Berücksichtigung dortiger Gesetzesvorgaben lokalisiert.

Das Fazit

„comotor ist in seinen Funktionen und dank seiner chemischen Analyse einzigartig auf dem Softwaremarkt“, bekräftigt Roland Mauss. „Daher würden wir jedem Unternehmen, das im Rohstoffhandel tätig ist, zum Einsatz dieser Lösung raten. Die tegos ist dabei ein zuverlässiger Partner, der die branchenspezifischen Geschäftsprozesse verinnerlicht hat und nicht davor zurück scheut, Probleme, die in einem Einführungsprojekt zwangsläufig entstehen, offensiv anzugehen und zu beseitigen. Qualität steht bei der tegos GmbH Dortmund dabei ganz klar im Mittelpunkt.“

Softwarelösungen, die sich an den Metall- und Rohstoffhandel richten, gibt es einige auf den Markt, doch Roland Mauss kann durch seine Erfahrung und zahlreiche Vergleiche sagen: „Viele Anbieter behaupten, ihre Programme könnten das Gleiche wie comotor. Aber ich habe mir das angesehen und muss ehrlich sagen: Wer sich nicht auf erhebliche Anpassungen einlassen oder auf eine Individuallösung setzen möchte, die nicht weiterentwickelt wird, für den gibt es keine wirtschaftlich vernünftige Alternative zu comotor!“

 


Ausgangssituation: Am Standort Mülheim an der Ruhr der KMR Stainless Group wurde über Jahre mit einer individuellen Lösung auf Basis von Microsoft Access gearbeitet, während in Dordrecht die Software Alltrade im Einsatz war. Durch den Zusammenschluss der Unternehmen machte man sich auf die Suche nach einer integrierten ERP-Lösung und einen starken Partner, der neben einer herausragenden Software eine Investitionssicherheit sowie eine stabile Zukunftsperspektive bieten würde.

Lösung: Die richtige Lösung fand man schließlich mit dem Partner tegos GmbH Dortmund und dem gemeinsam entwickelten Produkt comotor, das zu einer integrierten Standardlösung für den Metall- und Rohstoffhandel wurde.

Nutzen: Vor allem die konkurrenzlose, tiefe Analyseführung über alle Geschäftsprozesse hinweg ermöglicht der KMR Stainless Group ein schnelleres, sicheres Arbeiten und jederzeit einen verlässlichen Blick auf das Risiko.

Technik: Microsoft Dynamics NAV. Die speziellen Anforderungen des Rohstoffhandels und insbesondere die individuellen Bedürfnisse der KMR Stainless Group werden durch Microsoft Dynamics NAV 2009 und die Branchenlösung comotor aus dem Hause tegos GmbH Dortmund optimal abgebildet.


 

www.tegos.eu

(EUR0614S38)
Logo: tegos