Kostenrechner Ressourceneffizienz

Im verarbeitenden Gewerbe haben die Materialkosten mit rund 45 Prozent den weitaus größten Anteil an den Gesamtkosten eines Betriebes. Einsparungen auf diesem Gebiet entlasten die Firmenkasse mitunter deutlich. Mit einem neuen Software-Tool des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) können produzierende Unternehmen nun ihren Materialverbrauch auf Einsparpotenziale prüfen.

Der „Kostenrechner Ressourceneffizienz“ soll insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen als Einstieg dienen, die Fertigungsprozesse detailliert zu betrachten. Das kompakte Berechnungs-Tool wird wie alle Arbeitsmittel des VDI ZRE kostenlos angeboten.

Der Kostenrechner ist in drei Module unterteilt: Einen Anhaltspunkt für das Optimierungspotenzial liefert das erste Modul, das die Kostenstruktur des Unternehmens mit den Durchschnittswerten der Branche vergleicht. Gibt es hier starke Abweichungen, kann dies ein Hinweis auf unentdeckte Kostentreiber sein. Im zweiten Schritt veranschaulicht ein Materialflusskostenrechner die Materialströme der einzelnen Prozessschritte und führt die jeweiligen Materialverluste vor Augen. Daran wird sichtbar, an welchen Stellen es sich besonders lohnt, die Prozesse zu optimieren, um Ressourcen und damit Kosten zu sparen. Neben diesen beiden Modulen enthält der Kostenrechner Ressourceneffizienz einen Investitionsrechner, der die gesamten Lebenszykluskosten einer Anlage von der Anschaffung bis zur Entsorgung einbezieht. Den Kostenrechner gibt es unter www.kostenrechner.ressource-deutschland.de oder auf CD beim VDI ZRE per E-Mail-Bestellung: info@vdi-zre.de

(EUR0714S36)