FINAT vergab erstmals Preis für das Etikettenrecycling

FINAT, der internationale Verband der Selbstklebeetiketten-Industrie, hat im Juni während seines Jahreskongresses in Monte Carlo die ersten Preise im Rahmen seines neuen Recycling-Wettbewerbs vergeben.

Verarbeiter und Endanwender von Etiketten, die gebrauchte Trägermaterialien aus Papier und/oder Folie durch spezielle Programme erfassen und wiederverwenden lassen, konnten daran teilnehmen. Gewinner in der Kategorie der Verarbeiter ist die Hagmaier Etiketten & Druck GmbH, Münsingen, die laut FINAT die internationale Jury durch hohe Recyclingraten für Papier- und Kunststoffträgermaterialien ebenso beeindruckte wie durch Kommunikationsanstrengungen nach innen und außen sowie Lösungen für das Sekundärmaterial. Den ersten Preis in der Kategorie der Endanwender erhielt der internationale Konzern Unilever, Wirral/Rotterdam/London, der nach dem Urteil der Jury auf Nachhaltigkeit setzt und eine „zero waste“-Politik betreibt. Auch hier wurden die hohen Recyclingraten gewürdigt. Der Wettbewerb wurde veranstaltet, um den Bekanntheitsgrad dieser Initiativen zu fördern, die von der Branche unternommenen Anstrengungen zu würdigen und die besten Methoden zur Trägermaterial-Verwertung zu fördern. Nach Verbandsangaben gibt es immer mehr Komplettlösungen. So ist gebrauchtes Etiketten-Trägermaterial sekundärer Rohstoff für Produkte wie beispielsweise Kopierpapier, Dämmplatten, Isolierungen für Outdoor-Jacken und Silikonbeschichtungen.

www.finat.com

(EUR0914S26)