Tomra Sorting Recycling eröffnet Kundenzentrum

Der Hersteller sensorgestützter Sortiersysteme hat sein Serviceangebot am Unternehmensstandort Mülheim-Kärlich, Rheinland-Pfalz unter anderem um ein Forschungs- und Entwicklungslabor erweitert. 

Rund 70 Besucher nahmen an der offiziellen Eröffnung des 1.000 Quadratmeter großen neuen Kundenzentrums am Betriebssitz von Tomra Sorting Recycling teil. Ehrengast der Veranstaltung war die rheinland-pfälzische Ministerin für Wirtschaft und Klimaschutz, Eveline Lemke. Auf dem Programm standen eine umfassende Besichtigung und verschiedene Technikvorführungen im Testzentrum, wo Kunden Probeläufe mit den unternehmenseigenen Maschinen und einem breiten Spektrum von Materialien durchführen können.

Laut Tomra Sorting Recycling bietet das Spektrum hochentwickelter automatisierter Titech-Sortiersysteme für verschiedene Abfall- und Metallströme klare ökonomische, rechtliche und ökologische Vorteile: „Die Maschinen gewinnen aus dem Ausgangsmaterial reine Materialfraktionen mit deutlich höherer Ergiebigkeit und höherem Wert als herkömmliche Methoden wie Schwimm-Sink-Scheidung oder manuelle Sortierung.“ Jährlich werden den Unternehmensangaben zufolge allein über 700.000 Tonnen Metalle durch Tomra-Anlagen zurückgewonnen.

„Kreislaufwirtschaft wird so möglich“

Zum neuen Kundenzentrum von Tomra Sorting Recycling gehören neben Büros vier Besprechungsräume, ein Schulungsraum sowie ein Forschungs- und Entwicklungslabor, in dem Testergebnisse detailliert analysiert werden können. Bei Bedarf gibt es Umkleideräume mit Aufbewahrungsmöglichkeiten für den Fall, dass die Kunden die angrenzenden Versuchsanlagen nutzen wollen, sowie 60 zusätzliche Parkplätze.

In ihrer Laudatio stellte Ministerin Lemke das Kundenzentrum als vorbildlich dar: „Es ist mit nachhaltigen Materialien gebaut, sehr energieeffizient und folgt damit dem Unternehmenskonzept. Mit Tomra´s sensorgestützter Sortiertechnologie werden wertvolle Rohstoffe für den erneuten Gebrauch gewonnen, Kreislaufwirtschaft wird so möglich. Der Bedarf nach sortenreiner Trennung ist groß. Moderner Technologie ist es mit zu verdanken, dass Deutschland in Europa einen Spitzenplatz bei der Verwertung von Abfällen einnimmt. Tomra steht hier für herausragende Fachkompetenz und zugleich für die Wirtschaftskraft in der Region Mittelrhein.“

Offiziell anerkanntes „grünes Gebäude“

Geschäftführer Tom L. Eng von Tomra Sorting Recycling zeigte sich bei der Eröffnungsfeier geradezu begeistert von dem neuen Kundenzentrum: „Es bietet bisher unerreichte Möglichkeiten sowie eine erweiterte und verbesserte Arbeitsumgebung für unsere Kunden und für die Mitarbeiter des Testzentrums. Das Gebäude ist ein Symbol dafür, dass Kunden in unserem gesamten Betrieb den höchsten Stellenwert genießen. Unser Ziel ist es, ihnen maßgeschneiderte Lösungen aus unserem weiten Spektrum an Technologien zu bieten, die genau ihre individuellen Anforderungen erfüllen. Die Eröffnung bedeutet, dass in Mülheim-Kärlich die speziellen Einrichtungen für unsere Kunden nun fast vollkommen getrennt von den Verwaltungs- und Produktionsstätten sind.“

Besonders stolz ist Dr. Volker Rehrmann, Geschäftsführer Tomra Sorting Solutions, darauf, dass das Kundenzentrum offiziell als „grünes Gebäude“ anerkannt wurde. Als Kriterium für die Anerkennung in Rheinland-Pfalz gilt unter anderem ein um mindestens 25 Prozent geringerer Energiebedarf als der durch die ohnehin schon strikten deutschen Standards festgelegte Wert. Außerdem gibt es Anforderungen an die Effizienz der Wassernutzung, verwendete Baustoffe und Ressourcen sowie an ökologische Standards innerhalb des Gebäudes.

www.tomra.com

(EUR1014S16)

Hans-Werner May (Investor), Eveline Lemke (Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung  von Rheinland-Pfalz), Dr. Volker Rehrmann (Geschäftsführer Tomra Sorting Solutions), Tom L. Eng (Geschäftsführer Tomra Sorting Recycling) eröffneten gemeinsam das neue Kundenzentrum in Mülheim-Kärlich (von links nach rechts) – Foto: TOMRA