Wechsel im DBU-Kuratoriumsvorsitz

Rita Schwarzelühr-Sutter (51), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (BMUB), ist neue Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Der 16-köpfige Vorstand wählte die Sozialdemokratin am 11. September in Berlin an die Spitze der größten Umweltstiftung Europas. Nach Prof. Dr. Hans Tietmeyer, Ernst Welteke und Hubert Weinzierl ist sie die erste Frau, die der DBU mit Sitz in Osnabrück vorsteht.

Nach ihrer Wahl betonte die neue Kuratoriumsvorsitzende, sie sehe in ihrer neuen Funktion eine „zukunftsgerichtete Aufgabe“. Sie wünsche sich eine „selbstbewusste und starke DBU“, deren Eigenständigkeit Voraussetzung für ihre Leistungsfähigkeit sei. Um den Stiftungszweck zu erfüllen, seien ein gutes Miteinander und eine effektive Zusammenarbeit wichtig.Schwarzelühr-Sutter, in Waldshut (Baden-Württemberg) geboren und aufgewachsen, studierte Wirtschaftswissenschaften in Freiburg und Zürich, arbeitete als Marketing-Assistentin und persönliche Referentin im Wahlkreis der damaligen Bundestagsabgeordneten Karin Rehbock-Zureich. Über die Anti-Atomkraftbewegung im Grenzgebiet Deutschland/Schweiz kam sie zur Politik. 2005 kandidierte sie als Nachfolgerin von Rehbock-Zureich erfolgreich für den Deutschen Bundestag.

Nach der Wahl 2009 arbeitete sie als selbstständige Unternehmensberaterin für Unternehmen der Verkehrsbranche. Nach dem Tod von Dr. Hermann Scheer rückte sie über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag nach. Sie war Mitglied im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Technologie und Mittelstandsbeauftragte für das Handwerk der SPD-Bundestagsfraktion. Nach der Regierungsbildung 2013 wurde sie zur Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ernannt.

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(EUR1014S22)

Rita Schwarzelühr-Sutter – Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung