Hellweg Schneidmühlen der Serie 300 mit neuer Schneidgeometrie

Aufgrund einer zusätzlich verbesserten Wärmeableitung können auch Materialien mit höheren Aufgabetemperaturen ohne aktive Mahlgehäusekühlung problemlos zerkleinert werden.

Auf der Fakuma 2014 vom 14. bis 18. Oktober in Friedrichshafen stellte die Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG Schneidmühlen aus der Serie 300 vor, die mit einer neuen Schneidgeometrie ausgestattet sind. Gegenüber der Vorgängerversion werde eine noch „sanftere“ und energieeffizientere Zerkleinerung sowohl von weichen Kunststoffen wie TPE, TPU oder PUR wie von spröden beziehungsweise harten Kunststoffen wie PC oder PA66 erzielt. So die Angaben des Herstellers. Des Weiteren wurde die beim Mahlprozess entstehende Staubbildung nochmals verringert. Aufgrund einer zudem verbesserten Wärmeableitung können diese Schneidmühlen auch Materialien mit höheren Aufgabetemperaturen ohne aktive Mahlgehäusekühlung problemlos zerkleinern.

Die eingesetzten Scheren-Schräg-Schnitt-Rotoren ermöglichen ein durchzugsstarkes Einzugsverhalten der Maschinen, die je nach Anwendung mit unterschiedlichen Rotoren ausgestattet werden: mit einem offenen Rotor vornehmlich für die Folienzerkleinerung, mit einem geschlossenen 3-Messer-Rotor für die Zerkleinerung von Flaschen, Kanistern und sonstigen sperrigen Teilen, sowie mit einem geschlossenen 5-Messer-Rotor für die Zerkleinerung von Platten und schweren Formteilen beziehungsweise ausgestattet mit zusätzlichen Füllsegmenten für die Zerkleinerung von Anfahrbrocken etc.

Die kompakte Bauweise der Schneidmühlen der Serie 300 erlaubt einen bedienerfreundlichen Einwurf aus niedriger Höhe. Optional wird ein Vollschallschutz angeboten – für einen leisen Betrieb mit einem Geräuschpegel unter 78 Dezibel. Die Antriebsleistungen liegen zwischen 7,5 bis 22,0 Kilowatt.

www.hellweg-maschinenbau.de

Foto: Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG

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