Holzpelletieranlagen von Amandus Kahl

Was die Kunden überzeugt: Seit mehr als 90 Jahren stellt Amandus Kahl Pelletpressen her, die sich durch eine robuste Bauweise, Wirtschaftlichkeit und Laufruhe bewährt haben.

So hat sich vor drei Jahren ein amerikanischer Marktführer im Segment der Holzpelletierung die modifizierte Holzpresse vom Typ 60 – 1250 mit 600 PS vorführen lassen. Und war, wie das Unternehmen Amandus Kahl mitteilt, von der Leistung (durchschnittlich sechs Tonnen pro Stunde) und der Zuverlässigkeit der Maschine gleich überzeugt. Heute arbeiten in vier Werken des Kunden 37 Flachmatrizenpressen des 1876 gegründeten deutschen Traditionsherstellers mit Sitz in Reinbek in Schleswig-Holstein. Insgesamt produzieren in den USA derzeit circa 60 Kahl-Pressen jährlich insgesamt etwa drei Millionen Holzpellets. Und zwar hauptsächlich Industriepellets, die in Kraftwerken als „Co-firing“ eingesetzt werden. In diesem Jahr hat Amandus Kahl von seinem Kunden weitere 24 Pressen in Auftrag genommen, die 2015 in Betrieb gehen sollen.

Flachmatrizenpressen von Amandus Kahl stehen den Angaben zufolge für hohe Qualität auch im Detail: verstärkte Pressenkörper, robuste Abschneidevorrichtungen, Atmungsluftfilter, die die Bildung von Feuchtigkeit im Getriebeinnenraum verhindern, Ölfilter mit Durchflussmesser und ein Kollerkopfanschlag zur Optimierung des Kollerspalts zeichnen die Maschinen unter anderem aus.
In puncto Energieeffizienz betrachtet der Hersteller die gesamte Anlage: von der Annahme bis zu den Fertigwarensilos. Mit einer verbesserten Pressenüberwachung, einem klaren Maschinenmonitoring, wie es heißt, und dem Einsatz einer sogenannten Ampelsteuerung können Stillstände vermieden und Standzeiten positiv beeinflusst werden. „Die lange Lebensdauer und das einfache Nacharbeiten der Presswerkzeuge, wie Matrize und Koller, resultiert in niedrigen Betriebskosten und einer hohen Gesamteffizienz.“ Darüber hinaus können Kahl-Pressen auch für andere Anwendungen wirtschaftlich als Kollermühle eingesetzt werden. Zum Beispiel für die Zerkleinerung von Holzchips, torrefiziertem Holz, Altreifen, Haus- und Industrieabfällen und vielem mehr.

Marktexperten sehen die „White Pellets“ weiter im Aufwind, doch könnten diese in ihrer „Beliebtheit“ von den sogenannten „Black Pellets“ abgelöst werden. Hierbei handelt es sich um Pellets aus torrifizierter Biomasse, die einen höheren Brennwert, eine größere Energiedichte und eine hohe Wasserstabilität aufweisen. Auch in dieser Technologie ist Amandus Kahl in einigen Projekten involviert.

www.akahl.de

Foto: Amandus Kahl GmbH & Co. KG

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