Sennebogen präsentiert den neuen Raupenteleskop-Kran 6113

120 Tonnen Traglast, ein bewährtes Auslegerkonzept und die hohe Flexibilität zeichnen den bislang größten Teleskopkran des niederbayerischen Maschinenherstellers aus.

Eine interessante Anwenderlösung: Mit dem 6113 erweitert Sennebogen die maximale Traglast seiner Teleskopkrane um 50 Prozent nach oben. Den entscheidenden angegebenen Vorteil der Maschine bildet dabei der Teleskopausleger. Dieser ist – wie bei allen Maschinen der Baureihe – als „Full-Power Boom“ ausgeführt. Dieses wartungsfreie System ermöglicht dank Mehr-Zylinder-Technik ein kontinuierliches Teleskopieren und ist, wie es weiter heißt, immer kraftschlüssig. Stufenlos und schnell kann die Maschine per Joystick auf jede gewünschte Auslegerlänge eingestellt werden. Das spart Zeit und erlaubt effektives Arbeiten insbesondere bei wechselnden Auslegerlängen im Einsatz, so das Straubinger Unternehmen: Während bei Ein-Zylinder-Systemen die Auslegerelemente aufwendig einzeln verbolzt werden müssen, lässt sich mit dem 6113 variabel und schnell in jeder Länge arbeiten.

Der Raupenteleskopkran 6113 mit einer Traglast von 120 Tonnen, Foto: Sennebogen Maschinenfabrik GmbH

Der Raupenteleskopkran 6113 mit einer Traglast von 120 Tonnen, Foto: Sennebogen Maschinenfabrik GmbH

Mit 40 Metern Länge kann ein großer Arbeitsbereich abgedeckt werden. Mit Spitzenausleger und Gittermastverlängerungen lassen sich Auslegerhöhen bis 70 Meter erreichen. Der wirkliche Einsatzbereich der Maschine wird aber besonders dann deutlich, wenn sie mit hundert Prozent der Last verfährt und dadurch selbst weitläufige Einsatzstellen zügig bedient. Selbst im unwegsamen Gelände verliert der Sennebogen 6113 den Informationen zufolge nicht an Manövrierfähigkeit. Arbeiten bis maximal vier Grad Schrägstellung sind möglich. Die acht Meter langen und extra-schweren Raupenlaufwerke mit bis zu 900 Millimeter breiten Bodenplatten gewährleisten niedrigen Bodendruck und Standsicherheit. Und das auch durch die auf 5,40 Meter Spurbreite teleskopierbaren Fahrwerke.

Gegenüber AT- und RT-Kranen erfordert der Raupenteleskopkran laut Sennebogen gut 30 Prozent weniger Platzbedarf und beweist damit auf engen Baustellen seine Vorteile. Mittels des robusten Auslegers finden sich Einsätze nicht nur als Kran mit Hebeaufgaben. Auch im Spezialtiefbau mit hydraulisch betriebenen Geräten wie Rüttlern würden sich die Maschinen bewähren. In Kombination mit einer Hubarbeitsbühne mit bis zu 1.000 Kilogramm Tragfähigkeit erweitert sich der Nutzungsbereich der Maschine um Einsätze im Abbruch und Rückbau sowie Wartungs- und Serviceaufgaben in jedem Gelände.

Für den Fahrer bietet die um 20 Grad neigbare maXcab Komfortkabine mit Schiebetür „exzellente Ergonomie und Übersicht“. Optional lässt sich die Kabine um 2,70 Meter höhenverstellbar ausführen. Ein umfangreiches Sicherheitspaket mit LED Scheinwerfern und Umfeldkameras unterstützt den Fahrer in jeder Arbeitssituation. Für Kranvermieter zählt die leichte Transportierbarkeit des Teleskopkrans: Mithilfe des Selbstmontagesystems des Starlifter-Teleunterwagens kann die Maschine in wenigen Schritten und kurzer Zeit aufgebaut werden. Der wendige Sennebogen 6113 ist leicht zu verladen. Bei Demontage der Laufwerke beträgt die Transportbreite lediglich 3,0 Meter.

Als Teleskopkran der neuen E-Serie entspricht die mit einem 168 Kilowatt Cummins Motor ausgestattete Maschine den Anforderungen der TIER 4f. Für deutlich weniger Energieverbrauch steht die Eco-Mode-Funktion. Das neue Sennebogen Steuerungs- und Diagnose-System „Sencon“ bietet neben einer übersichtlichen Darstellung aller Betriebsparameter und einer einfachen, intuitiven Benutzersteuerung die schnelle Bearbeitung von Fehlermeldungen. Darüber hinaus kann damit die Lastmomentbegrenzung überwacht werden. Ein zentraler Schmierpunkt für sämtliche Anlenkpunkte und den Drehkranz verringert den Serviceaufwand.

www.sennebogen.de

(EUR1214S40)