Brikettierung von staubförmigen Reststoffen

Wie ohne Bindemittel stabile Briketts mit hoher Dichte erzeugen? ATM Recyclingsystems bietet eine Lösung.

Foto: ATM Recyclingsystems GmbH

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Staubförmige Abfälle führen in produzierenden Betrieben oft zu erhöhten Aufwendungen und werden daher meist einer teuren Deponierung zugeführt. Ein Recycling der im Staub verbleibenden Wertmetalle ist aufgrund der physikalischen Eigenschaften der Reststoffe und der geforderten Prozessparameter nur in Ausnahmefällen möglich. Des Weiteren geht von Leichtmetallstäuben wegen ihrer großen spezifischen Oberfläche und ihrer Reaktionsfreudigkeit eine Staubexplosionsgefahr aus. Durch zum Beispiel Agglomeration von aluminiumhaltigem Feinstaub (d90 = 30 µm) können mit einer Versuchspresse des Maschinen- und Anlagenherstellers ATM Recyclingsystems GmbH ohne Bindemittel stabile Briketts mit einer hohen Dichte von circa zwei Gramm pro Kubikzentimeter erzeugt werden. Das entspricht einer Verdichtung um das rund 20-fache des Ausgangsmaterials – und ermöglicht eine Reduktion der Transport- und Lagerkosten, eine Minimierung der Staubexplosionsgefahr sowie die Rückführung der Briketts in den Recyclingprozess.

ATM Recyclingsystems beschäftigt sich gemeinsam mit der Montanuniversität Leoben (Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie) und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft in einem innovativen Grundlagenforschungsprojekt mit der schmelzmetallurgischen Verwertung von agglomerierten Reststoffen.

www.atm-recyclingsystems.com

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(EUR0415S36)