Neu aufgestellt: LÜRA-Schüttguthallen von RMS

Mit dem Stellwandtyp LÜRA-Basic sowie mit neuen Hallendach-Standardvarianten hat die Firma RMS GmbH ihr Angebotsspektrum abgerundet. Auf der recycling aktiv (Stand A 309) präsentiert das Unternehmen effiziente Lösungen zum Sortieren und Lagern von Schüttgut.

Stellwände aus Stahl, die nicht nur als Anschüttwand und Lagerbox, sondern auch als Tragwerk für eine komplette Halle fungieren können: Die hohe funktionale Flexibilität des LÜRA-Konzeptes hat sich seit zwei Jahrzehnten bewährt. „Mobil, modular aufbau- und erweiterbar lautet der Kerngedanke des Systems“, erläutert RMS-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Stephan Lüger. „Eine Lagerungs- und Hallenbaulösung, die robustesten Ansprüchen gerecht wird, dabei vielseitig und schnell montiert ist.“ Basis des Systems sind die von RMS entwickelten LÜRA-Stellwände aus Stahl. Die hohlen, leichten Wände werden am Schüttgut-Lagerplatz zum Aufbau angeliefert. Erst dort erfolgt bauseitig ihre Befüllung, wodurch sie hohes Eigengewicht und Stabilität erhalten. Eine Standsicherheit, die meist weder Fundamente noch eine Verankerung mit dem Baugrund benötigt. Die Struktur der Lagerboxen lässt sich individuell und entsprechend den aktuellen Anforderungen gestalten.

Foto: RMS GmbH

Foto: RMS GmbH

Auf Deponien, bei Recyclingunternehmen, in Alu- und Stahlwerken oder Häfen, für nahezu alle Schüttguter wie Asphalt, Erze, Kies, Sand oder Holzpellets: Bis zu einer Länge von sechs oder einer Höhe von acht Metern reichen die Standardmaße der LÜRA-Stellwände. Ihre ausgesprochenen Nehmer-Qualitäten machen LÜRA-Classic ideal für Schrott- und Stahl-Recycling. Sie können für den spezifischen Anwendungsfall dimensioniert werden. Der Kunde erhält eine prüffähige Statik, das Brandschutzprüfzeugnis ist selbstverständlich. Anschüttwand, Brand- und Schallschutz: Die Wände vereinen viele Funktionen. Ein Anprall durch Greifer oder schwere Stahlteile führt nicht zu Zerstörung oder Abplatzungen. Für die am häufigsten vorkommenden Anwendungsfälle, bei denen das Gewicht der Stellwand nicht im Vordergrund steht, wurde LÜRA-Basic (eine Neuentwicklung, die das Unternehmen auf der recycling aktiv präsentiert) mit konkav gewölbten Wänden konzipiert: Die leichtgewichtigere Wahl für Kunden, die leichtere Materialien wie Grünschnitt, Kunststoffe oder Papier lagern und sortieren möchten, beziehungsweise Schüttgut, das nicht so stark fließt und sich gut aufhäufen lässt.

Foto: RMS GmbH

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Einfach mehr Spielraum

Tatsächlich können die LÜRA-Wände ihre statische Souveränität par excellence ausspielen, wenn überdachte Lagerflächen gefragt sind. Sie fungieren dann als Fundament und Tragwerk für eine komplette, schützende Halle. Unterschiedliche Dachkonstruktionen als Standardbauteile bieten eine große Auswahl an Möglichkeiten – sei es in der offenen oder geschlossenen Hallenvariante. Die Geometrie von freitragenden Bogendächern erzeugt bis zu 20 Meter Spielraum in der Höhe. Die strapazierfähige Plane solcher Bogenfolienhallen

ist bis zu 90 Prozent lichtdurchlässig. Wer wiederum Wert legt auf maximale Freiheit, wählt die Schiebedach-Option: Abdeckungen, die bei Bedarf abgenommen werden können, oder aufschiebbare Luken aus Stahl beziehungsweise Aluminium. In der Pultdach-Variante werden die Hallensegmente mittels spezieller Verbindungsadapter auf die Stellwände montiert. Bei der Standard-Pulthalle von RMS kann der Kunde verschiedene Spannweiten mit einer einheitlichen Dachneigung über die gesamte Dachlänge wählen. Allen LÜRA-Hallenvarianten gemein ist die einfache Integration individueller Anlagentechnik. Tore, Transporteinrichtungen, Lüfteranlagen oder Zubehör sind problemlos an die Wände anzubringen. Außenmaße bis zu 20 Metern Höhe und freitragende Breiten von 30 Metern und mehr sind Standard, Sondergrößen möglich. Im Innern bleibt man durch die modularen Stellwände in der Gestaltung der Boxen stets flexibel.

www.rms-luera.de

Foto: RMS GmbH

(EUR0515S22)