Edelmetall-Rückgewinnung mit Plasmaschmelz-Technologie

Autokatalysatoren: In Karlstein, nahe Frankfurt, betreibt Duesmann & Hensel Recycling eine innovative Anlage. Technologielieferant ist das in Swindon, Vereinigtes Königreich ansässige Unternehmen Tetronics International.

Zum Einsatz kommt die Plasma­schmelztechnologie von Tetronics, um Edelmetalle der Platingruppe (PMG) aus Automobil-Katalysatoren rückzugewinnen. Im Verfahren werden Platingruppenmetalle um das 25-fache aufkonzentriert und mittels nasschemischer Prozesse aufbereitet. Die entstehende Schlacke wird in ein zugelassenes, wiederverwendbares Bauprodukt namens „Plasmarok“ umgewandelt, informiert Tetronics. Die von Duesmann & Hensel betriebene Anlage wurde jetzt abgenommen.

Das Projekt mit Duesmann & Hensel Recycling startete 2013. Im Vollbetrieb der Anlage können nun Katalysatoren aus bis zu 1,85 Millionen Fahrzeugen pro Jahr verarbeitet werden. Die Plasmaschmelzsysteme zur Rückgewinnung von Edelmetallen von Tetronics gelten in der Schadstoffbehandlung als besonders umweltverträglich. Derzeit beträgt die jährliche (PGM-) Recyclingkapazität den weiteren Unternehmensangaben zufolge 13,7 Kilotonnen, welches  13,7 Millionen Katalysatoren pro Jahr entsprechen soll. Noch in diesem Jahr soll die Jahreskapazität auf 17,5 Kilotonnen beziehungsweise 1,2 Millionen Tory Unze PGM pro Jahr steigen.

www.tetronics.com, www.duerec.com

Foto: Tetronics

(EUR1115S42)