Eine Armbanduhr rettet Leben

Das Personenschutzsystem GSG202A von U-Tech Gesellschaft für Maschinensicherheit mbH.

In Recyclingbetrieben werden bekanntlich die wiederverwertbaren Materialien nach Sorten getrennt und für den  Transport zum Verarbeitungsbetrieb zu Ballen verpresst – für die Mitarbeiter ein Arbeitsplatz mit hohem Sicherheitsrisiko. Bei Kanalballenpressen können Arbeitsunfälle oft tödlich verlaufen, indem Mitarbeiter in den Pressenschacht geraten, handlungsunfähig sind und den Pressvorgang nicht mehr stoppen können.Herkömmliche Reißleinensysteme können in diesen Fällen Schlimmeres nicht verhindern. Wie also können Betriebe diese Unfälle, meist mit Todesfolge, vermeiden?

Berührungslos wirkende Sicherheitseinrichtungen können hier Abhilfe schaffen, sagt die U-Tech Gesellschaft für Maschinensicherheit mbH. Das auf RFID basierende U-Tech Personenschutzsystem GSG202A ist eine elektronische Sicherheitseinrichtung, die in Verbindung mit dem PSM (Personenschutzmodul, Transponder), das von der zu schützenden Person getragen wird, die Abschaltung einer Maschineneinrichtung bewirkt, sobald die Person mit dem PSM in die Gefahrenzone eintritt.

Unfallszenario

Folgendes Szenario könnte sich abspielen: Ein Mitarbeiter stürzt auf das Förderband, das sich Richtung Einfüllöffnung und Pressschacht bewegt. Er erreicht die definierte Gefahrenzone vor der Einfüllöffnung. Glück für den Mitarbeiter: Er trägt einen PSM Transponder am Handgelenk. Das Förderband bleibt stehen, der Mitarbeiter ist gerettet. Ein einfaches Szenario, das Leben rettet.

Mehr Sicherheit durch EU-Norm

Hohes Sicherheitsrisiko an Ballenpressen. Der Mitarbeiter überprüft die Funktionsfähigkeit seines Transponders vor Schichtbeginn am Tester. (Foto: U-Tech)

Hohes Sicherheitsrisiko an Ballenpressen. Der Mitarbeiter überprüft die Funktionsfähigkeit seines Transponders vor Schichtbeginn am Tester. (Foto: U-Tech)

Berufsgenossenschaften richten seit Jahren vermehrt das Augenmerk auf Sicherheit am Arbeitsplatz. Europäische Arbeitsgruppen waren an der Entwicklung der europäischen Norm DIN EN 61496-1 beteiligt, die die Spezifikationen über die „Sicherheit von Maschinen – Berührungslos wirkende Schutzeinrichtungen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfungen“ – beschreiben. Somit steigt der Druck für die Betriebe, den vorgeschriebenen Arbeitssicherheits-anforderungen nachzukommen. Eine weitere neue Norm, die DIN EN 16252, schreibt Betrieben vor, dass an den Förderbändern Geländer oder sonstige Schutzeinrichtungen in einer Mindesthöhe von 1,10 Meter angebracht werden müssen. Ist dies nicht möglich, weil sonst der Arbeitsablauf gestört wird, ist eine „sensitive Schutzeinrichtung“ zu wählen (Kapitel 5.1.2.1 a). Das U-Tech Personenschutzsystem wurde von der IFA – Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung nach der europäischen Norm DIN EN 61496-1 zertifiziert. Es ist laut U-Tech das einzig zertifizierte System in diesem Bereich und bietet somit Betrieben die Möglichkeit, den Sicherheitsanforderungen der Berufsgenossenschaften gerecht zu werden.

Übertragbar auf andere Industrien

Nicht nur in Recyclingbetrieben kommt GSG202A zum Einsatz. Es ist übertragbar auf andere Industrien, wo Mitarbeiter in einem Gefahrenbereich arbeiten müssen, der über das Antennenmodul ausgeleuchtet und somit gesichert werden kann.

www.u-tech-gmbh.de

Foto: U-Tech Gesellschaft für Maschinensicherheit mbH

(EUR1115S25)