MobyDick löst Emissionsprobleme

Viele Unternehmen der Abfall-, Recycling- und Bauwirtschaft kennen die Probleme mit Anwohnern und Behörden aufgrund kontaminierter öffentlicher Straßen oder Staubemissionen. Lösungen bietet die MobyDick Produktpalette der schweizerischen Frutiger Company AG.

Mit dem Know-how aus über 4.000 installierten Reifenwaschanlagen können die Reifen und Chassis von Nutzfahrzeugen vor dem Verlassen unkompliziert und kostengünstig gereinigt werden. Je nach Verschmutzung kommen unterschiedliche Technologien und Systeme zum Einsatz. Grundsätzlich kann zwischen Rollen- und Durchfahranlagen unterschieden werden. Bei den Rollenanlagen fährt der Lkw auf die Anlage und platziert die Räder zwischen den Rollen. Durch einen Startbügel wird dann der Waschvorgang ausgelöst. Dabei wird das Rad automatisch gedreht und durch das Wasser, das aus vielen Düsen spritzt, gereinigt. Der Vorteil liegt im sehr guten Reinigungsergebnis, jedoch ist pro Waschgang mit circa zwei bis drei Minuten Zeitaufwand zu rechnen.

Reifenwaschanlage MobyDick ConLine (Foto: Frutiger Company AG)

Reifenwaschanlage MobyDick ConLine (Foto: Frutiger Company AG)

Aus diesem Grund wurde im Jahr 1995 von Frutiger die erste Durchfahranlage entwickelt. Hier muss zur Reifenreinigung nicht mehr angehalten werden. Wenn der Lkw die Lichtschranke an der Einfahrt passiert, wird der Waschvorgang automatisch ausgelöst. Während der langsamen Durchfahrt (Schrittgeschwindigkeit) werden Reifen und Chassis durch Wasser, welches aus vielen Düsen (Spritzbalken) spritzt, gereinigt. Das Waschwasser fließt während des Reinigungsvorgangs selbstständig wieder zurück in die Anlage; dort findet die automatische Wiederaufbereitung für den nächsten Waschvorgang statt. Der dabei anfallende Schlamm wird durch einen integrierten Kratzförderer oder mittels Bagger ausgetragen und kann mühelos entsorgt werden. Je nach Verschmutzung und Lkw-Frequenz werden unterschiedlich große Anlagen zwischen 3,30 Meter (eine Radumdrehung) und 9,39 Meter (drei Radumdrehungen) eingesetzt. Bei besonders schmutzigen Verhältnissen sind sogar Anlagen mit bis zu 18,78 Meter (sechs Radumdrehungen) im Einsatz.

Dust Control Systeme binden Staubemissionen in der Luft  

Parallel mit der Verschärfung der Luftreinhaltevorschriften in vielen westlichen Ländern sowie neuen Erkenntnissen über die schädlichen Auswirkungen von Staub auf den menschlichen Organismus und die Umwelt hat sich in den letzten Jahren auch die Nachfrage nach wirkungsvollen Staubbinde-Lösungen verstärkt. Frutiger bietet hier eine breite Palette an Staubbindungs-Lösungen der MobyDick Dust Control Line.

Moderne Staubbindesysteme arbeiten nach dem Prinzip der Staubbindung durch feinste Wassertropfen. Im Gegensatz früherer Systeme, die mit Niederdruckpumpen große oder unterschiedlich große Tropfen erzeugen, setzt man heute zunehmend auf hochwertige Mittel- und Hochdruckpumpen zwischen 20 bis 100 bar, die mittels Spezialdüsen einen Wassernebel mit einer hohen Anzahl an kleinsten Wassertropfen erzeugen (50μ bis 150μ im Außenbereich und 20μ bis 80μ für den Innenbereich). Kleinere Wassertropfen arbeiten effizienter, da sie neben ihrer größeren Anzahl und der homogenen Größe aufgrund der geringeren Flug- und Fallgeschwindigkeit auch länger in der Luft verbleiben. So entsteht eine geringere Sogwirkung um die Tropfen, wodurch sie sich öfters mit Staubkörnern verbinden und diese zu Boden sinken lassen. Die bewährte Technologie erlaubt es zudem, das eingesetzte Wasser sehr effizient zur Staubbindung zu nutzen.

www.mobydick.com

Foto: Frutiger Company AG

(EUR1115S23)