IERC 2016: Vier Tage in Salzburg

Der International Electronics Recycling Congress (IERC) ist längst zum Pflichttermin der Branche geworden. Auch zur 15. Ausgabe vom 19. bis 22. Januar 2016 in Salzburg werden wieder mehr als 500 Unternehmensvertreter und Experten aus aller Welt erwartet. Dabei hat sich der Event zu einer kleinen Fachmesse entwickelt: Rund 60 namhafte Anbieter von Recyclinglösungen begleiten das Tagungs- und Exkursionsprogramm mit Referenten aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Technik. Ein Info-Spezial vorab für interessierte und kurzentschlossene Teilnehmer.

Der IERC 2016 startet am 19. Januar mit dem Workshop „ProSUM: Prospecting secondary raw Materials in the Urban mine and Mining wastes“. Moderator ist Dr. Jaco Huisman (United Nations University, Deutschland). Ein weiterer Workshop „ADR-compliant transport of lithium batteries from WEEE“, geleitet von Dr. Henning Friege (N3 Nachhaltigkeitsberatung Dr. Friege & Partner, Deutschland), ist am 22. Januar parallel zu den „Plant Tours“ vorgesehen: Seit die leichte Entzündbarkeit von gebrauchten Lithium-Ionen-Batterien bekannt geworden ist, hat die Gesetzgebung noch keine Leitlinien dafür entwickelt, wie ein sicherer Transport der Batterien zur Entsorgung gestaltet werden sollte. Deren Sammlung und Verfüllung sind bislang – so ein Experte – „durch ADR nicht annähernd abgedeckt“. Nach der Begrüßung durch Jean Cox-Kearns (Vorsitzender des IERC Steering Committee) zur Hauptveranstaltung am 20. und 21. Januar und anschließender Verleihung des „IERC Honorary Award“ eröffnen diesmal Dr. Markus Laubscher (Philips Group Sustainability, Niederlande) und Steve Skurnac (Sims Recycling Solutions, USA) als Keynote Speaker die Vortragsreihe.

Der Markt verlangt nach praktikablen Lösungen

Dabei dürfte erneut zur Sprache kommen, dass allein auf Europa bezogen lediglich ein Drittel des E-Schrott-Aufkommens sachgerecht und gesetzeskonform verwertet wird. Die Problematik illegaler WEEE-Verschiebungen nach Afrika und Asien ist hinreichend bekannt und verlangt nach praktikablen Lösungen. Weiterhin unterliegt das Recycling einem enormen Materialverlust, wie erst der CWIT-Bericht im letzten Herbst nachgewiesen hat (siehe EU-Recycling 10-2015). Das Projekt „Countering WEEE Illegal Trade (CWIT)“ der Europäischen Union deckte hier klaffende Lücken auf. Bei der Erfassung und Verwertung von Elektro(nik)altgeräten gibt es immer noch Schlupflöcher in den EU-Mitgliedländern, und auch die Rücknahmeverpflichtung des Handels wird nicht konsequent umgesetzt.

Das Vortragsprogramm im Überblick

Wie Kreisläufe beim E-Schrottrecycling und am Beispiel der Referenzländer Deutschland, Schweden, Belgien effektiv geschlossen werden können, darüber informieren dann Patrick Wiedemann (Reverse Logistics Group, Deutschland), Jolanda van Rooijen (Universität Uppsala, Schweden) und Annick Carpentier (Eurometaux-European Association of Metals, Belgien). Die Wiederverwendungsmöglichkeiten von Elektro(nik)altgeräten behandeln darüber hinaus die Vorträge von Scott Venhaus (Arrow Electronics Inc., USA) und Dr. Ralf Brüning (Dr. Brüning Engineering UG, Deutschland), der das „ReUse notebook – Collection, Refurbishment and Distribution System (RUN)“ vorstellen wird. Clemens Kitzberger (Erema GmbH, Österreich), Lukas Plosek (Asekol, Tschechische Republik) und Willem Hofland (ICL-IP Europe BV, Niederlande) präsentieren zudem technische Innovationen, und in den sogenannten Tool Box Talks erörtern Thorsten Koras (Koras GmbH, Deutschland), Andrew Wilson (swissRTec AG, Schweiz), Ekin Kis (Emak Recycling Systems Co., Türkei) und Jannick Sercu (Galloo Plastics S.A., Frankreich) Herausforderungen beim Recycling von WEEE-Stoffströmen. Nicht versäumt werden sollte auch das traditionelle Networking Dinner am 20. Januar, das heuer unter dem Motto „Wild Wild West“ steht. Man darf gespannt sein.

Das Tagungsprogramm am 21. Januar setzt sich im ersten Teil mit dem Status quo bei der Zertifizierung von E-Schrott-Verwertungsbetrieben auseinander. Werden die vorgegebenen Qualitäts- und Umweltstandards – auch beim CO2-Ausstoß – eingehalten, wie lassen sich diese überprüfen und in Form von Auditings kontrollieren? Antworten geben Norbert Zonneveld (EERA- European Electronics Recyclers Association, Niederlande), Christoph Becker (RAL Quality Assurance Association for the Demanufacture of Refrigeration Equipment, Luxemburg) und Petr Novotny (Weeelabex Organisation, EU Competence Centre). Welche Materialien in Elektronikgeräten heutzutage verbaut sind und welche Stoffströme künftig in Recyclingprozesse gelangen könnten, ist zugleich von verschiedenen Herstellern zu erfahren, die auf dem IERC 2016 vertreten sind.

Die Referenten Victor Duart (IBM Corporate Environmental Affairs, Spanien) und Jerry Powell (E-Scrap News, USA) reflektieren außerdem die Aufbereitung und Verwertung von E-Schrott in Lateinamerika, den Vereinigten Staaten und Kanada. Weitere Recyclinganlagen-Vorstellungen unter anderem für Tonerkartuschen und zur Separierung von Seltenen Erden aus Flachbildschirmen sind von Alex Branderhorst (Coolrec Group, Niederlande), Thomas Vetsch (Immark Technology AG, Schweiz) und Jérémie Garbe (Pellenc ST, Frankreich) zu erwarten. Und die grenzüberschreitende Verbringung von WEEE und wie sich diese eindämmen lässt, ist schließlich Thema der Vorträge von Dr. Jaco Huisman (United Nations University, Deutschland), Chris Slijkhuis (Müller-Guttenbrunn GmbH, Österreich) und Richard Barnish (DHL Supply Chain, Vereinigtes Königreich). An der von Dr. Kirstie McIntyre (HP Inc., WW Environmental Operations) moderierten Podiumsdiskussion über Trends und Entwicklungen in der Kreislaufwirtschaft nehmen zu guter letzt und voraussichtlich teil: Manfred Fahrner (Alba Electronics Recycling GmbH, Deutschland), Magnus Gislev (EU-Kommission), Dr. Philip Morton (WEEE Forum, Belgien), Jonathan Perry (Dell Corporation Ltd., Vereinigtes Königreich) und Patrick Wiedemann (Reverse Logistics Group, Deutschland).

Fotos: O. Kürth

Fotos: O. Kürth

Plant Tours – Recyclinganlagen in Aktion

Auch in diesem Jahr bietet der Kongress wieder die Möglichkeit, an einer der drei folgenden Anlagenfahrten am 22. Januar in Österreich teilzunehmen:

Tour 1: Auf dem Firmengelände der Müller-Guttenbrunn Gruppe in Amstetten angesiedelt, bearbeitet die Metall Recycling Mü-Gu eisenmetallhaltige Abfälle in jeder Form. Dazu gehören die Schadstoffentfrachtung und das Schreddern von Altautos und Elektro(nik)schrott ebenso wie das Aufbereiten und Produzieren von Eisenschrott. Aufgabe der Metran Rohstoff-Aufbereitungs GmbH in Kematen/Ybbs ist die Aufbereitung von nichteisenhaltigen Schredderrückständen, Mischmetallen und metallhaltigen Schlacken zu sortenreinen Fraktionen für Schmelzwerke. Im Kern der Metran befindet sich eine „Recyclingküche“, in der stetig an der Weiterentwicklung von Sortierverfahren gearbeitet wird. Die Hightech-Anlage der MBA Polymers Austria Kunststoffverarbeitung GmbH in Kematen produziert ABS, HIPS und PP-Plastikgranulate aus der Aufbereitung von Elektro- und Elektronikschrott; das Werk zählt zu den weltweit führenden Recyclinganlagen.

Tour 2: In einer der europaweit modernsten Recyclinganlagen ihrer Art behandelt die EAR-Elektronik Altgeräte Recycling West GmbH in Pfaffenhofen kleinteiligen Elektroschrott. Das Material durchläuft einen Querstromzerspaner, in dem sie sich gegenseitig zerschlagen, ohne dass gefährliche beziehungsweise wertvolle Bauteile zerstört werden, und schließlich als marktfähige Fraktionen separiert vorliegen. Besucher der ebenfalls in Pfaffenhofen ansässigen TRG-Tiroler Recycling GmbH & Co. KG finden hier eine der modernsten automatischen Sortieranlagen für Leichtverpackungen in Europa. EAR und TRG sind Tochtergesellschaften der Höpperger GmbH & Co. KG.

Tour 3: Die Montanwerke Brixlegg AG ist auf die Wiedergewinnung von Kupfer aus Kupferschrotten spezialisiert und der einzige Kupfererzeuger in Österreich. Die Rohstofflieferungen werden nach einer ersten Begutachtung und Probenahme je nach Art der erforderlichen Raffination in den Schachtofen, den Konverter, den Anodenofen oder in den Schmelzöfen der Gießerei eingesetzt. Aus kupferhaltigen Sekundärmaterialien wie Schrotten, Legierungen, Rückständen und Lösungen lassen sich durch Raffination Reinmetalle, Salze, Oxide, Fungizide und Strahlmittel gewinnen.

Foto: ICM

Foto: ICM

Einige Aussteller auf dem IERC

Unter anderem werden diese Branchenunternehmen mit Informationsständen auf dem 15. Elektronikrecycling Kongress in Salzburg vertreten sein:

THM recycling solutions GmbH
Die in Eppingen-Mühlbach (Baden-Württemberg) ansässige THM recycling solutions GmbH ist eine Vertriebsgesellschaft der Maschinenbau Ehehalt GmbH, einem Unternehmen mit mehr als 30 Jahren Know-how im Recycling-Maschinenbau. Durch die langjährige Erfahrung in der Fertigung von Recyclingmaschinen kann THM den Unternehmen aus der Recyclingbranche Lösungen anbieten, die exakt auf deren Bedürfnisse abgestimmt sind. Das Produktportfolio umfasst robuste Granulatoren, Querstromzerspaner – so den neuen TQZ für den schonenden und effizienten Aufschluss verschiedenster Verbundmaterialien sowie störstoffreicher Fraktionen –, Schneidmühlen, Hammermühlen sowie Vorzerkleinerer. Die Maschinen kommen bei der Aufbereitung von Elektro- und Elektronikschrott, Kühlgeräten, Kabeln, Metallverbunden und -spänen, Altreifen, Ölfiltern, Ersatzbrennstoffen und Biomasse zum Einsatz. Ein umfangreiches Serviceangebot rundet das Leistungsspektrum ab. Dazu zählt ein Reparaturservice, der von der Instandhaltung bestehender Maschinen und Baugruppen bis zur Reparatur defekter und alter Maschinen reicht und auch die Reparatur von Fremdfabrikaten einschließt. Der Entwicklungsbereich und die Fertigung bei Maschinenbau Ehehalt sind zertifiziert gemäß DIN EN ISO 9001:2008. Vollautomatische, CNC-gesteuerte Fertigungsanlagen gewährleisten eine gleichbleibende hohe Produktqualität. www.thm-recyclingmaschinen.de

Foto: Herbold

Foto: Herbold

Herbold Meckesheim GmbH
Neben der Rückgewinnung von Metallen wird auch die Wertschöpfung von Kunststoffen aus Elektro(nik)altgeräten immer wichtiger: Am Standort Meckesheim (Baden-Württemberg) entwickelt auf einer Fertigungsfläche von 4.500 Quadratmetern der Recyclingspezialist hochwertige Maschinen und Anlagen zur Aufbereitung von gebrauchten, vermischten und verschmutzten Kunststoffen sowie für die Feinvermahlung von Kunststoffgranulaten und -abfällen. Des Weiteren baut Herbold Meckesheim Anlagen für Nasszerkleinerung, Waschen, Trennen, Trocknen und Verdichten (Agglomerieren) von Kunststoffabfällen. Bekannt ist das Unternehmen mit 120 Mitarbeitern auch für sein patentes Rotorkonzept. Das Lieferangebot enthält Shredder, Ballenauflöser, Schneidmühlen, Feinmühlen, Rohrmühlen, Waschanlagen sowie Einzelkomponenten für Waschanlagen wie Nassschneidmühlen, Friktionswäscher, mechanischer/thermische Trockner, Trenntanks (Schwimm-Sink), Hydrozyklon, Trenn­anlagen, Trockner, Sichter und Silos, Agglomeratoren und Verdichter. Für Maschinentests mit kundespezifischen Materialen steht ein Technikum zur Verfügung. Kunden in Europa, Nordamerika, Nordafrika, im Nahen und Fernen Osten schätzen dabei den umfangreichen Rund-um-Service des Herstellers. Ansprechpartner am Herbold-Stand auf dem IERC 2016 in Salzburg ist Uwe Wolter. www.herbold.com

Steinert Elektromagnetbau GmbH
Das Familienunternehmen blickt auf eine 126jährige Geschichte zurück: 1889 in Köln gegründet und heute mit rund 300 Mitarbeitern und 50 Vertriebskooperationen sowie Joint Ventures und Tochtergesellschaften weltweit vertreten, zählt die Firmengruppe Steinert zu den führenden Anbietern von innovativen Magnet-Separations- und Sensor-Sortiertechnologien für die verschiedensten Anforderungen. Gemeinsam mit den Kunden und Partnern gilt es, Recyclinganlagen-Prozesse zu optimieren und damit die Profitabilität zu steigern. Erst kürzlich führte Steinert dazu das Modell UniSort Film im Markt ein. Mit der jüngsten Neuentwicklung UniSort BlackScan mit hochauflösender Hyper Spectral Imaging Technologie (HSI) ist die Erkennung und Separation von schwarzen Kunststoffen möglich geworden . www.steinert.de

Spaleck GmbH & Co. KG
Förder- und Separationstechniken zeichnen das mittelständische und branchenkompetente Unternehmen seit über 50 Jahren aus. Spaleck bietet Kunden maßgeschneiderte Know-how-Lösungen aus einer Hand – inklusive Rundum-Support. Das Produktportfolio umfasst dabei Schwingsiebe wie das 3-D-Kombi-Wertstoff-Spannwellensieb für Recyclingmaterialien jeglicher Art wie zum Beispiel Schredderleicht-, Schredderschwerfraktion, Metallschrott, Elektronikschrott, Kunststoffe, Baustellenmisch-, Haus- und Gewerbeabfälle, Sperrmüll, MVA-Schlacken, Kompost und Biomasse. www.spaleck.de

Umicore Precious Metals Refining
„Materials for a better life“ lautet der Leitspruch der belgischen Unternehmensgruppe. Umicore entwickelt nachhaltige Produkte, Recycling-Kreisläufe und Systemlösungen, die Werte für Kunden schaffen. So unter anderem Lösungen zur Reinigung von Abgasen aus Verbrennungsmotoren und Kernkomponenten für Brennstoffzellensysteme. Im Bereich Edelmetalle wie auch bei Advanced Materials, zum Beispiel bei Germanium-Produkten wie Linsen oder Wafern und bei Batteriematerialien, versteht sich Umicore als Technologieführer. www.umicore.com

Tomra Sorting GmbH
Als Wegbereiter der Nahinfrarot (NIR)-Sensortechnologie steht Tomra Sorting Recycling für Anlagenlösungen, um Materialfraktionen höchster Reinheit aus Abfallströmen zu extrahieren und damit sowohl Ertrag als auch Gewinn zu maximieren. Die hochauflösenden Sensoren arbeiten hier mit bis zu 320.000 Abtastpunkten pro Sekunde. Rund 4.500 sensorgestützte Sortiersysteme hat das Unternehmen der Tomra Solutions, die auch sensorgestützte Systeme für das Sortieren, Schälen und die Prozessanalyse in der Lebensmittel- und Bergbauindustrie sowie anderen Industriezweigen entwickelt, schon in aller Welt installiert. Tomra Sorting gehört zum börsennotierten norwegischen Unternehmen Tomra Systems ASA mit etwa 2.400 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von circa 550 Millionen Euro. www.tomra.com/recycling

Andritz MeWa GmbH
Andritz MeWa entwickelt und baut seit über 30 Jahren Zerkleinerungsmaschinen und schlüsselfertige Recyclinganlagen für die verschiedensten Einsatzzwecke. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Aufbereitung von Elektro- und Elektronikschrott, Kühlgeräten und Metallverbunden. Das Hauptaggregat für diesen Bereich ist der bewährte Querstromzerspaner QZ. Im Vergleich zu mehrstufigen, schneidenden Technologien zerlegen im QZ rotierende Ketten die unterschiedlichen Bauteile und Materialien auf schnelle und effiziente Weise. Hierdurch wird ein sehr guter Materialaufschluss bei niedrigem Verschleiß erzielt. 2015 konnte der Hersteller die Marktstellung im WEEE-Bereich durch zwei Großaufträge weiter ausbauen und auch im Einzelmaschinengeschäft stark zulegen. Die umfangreichen Investitionen in die Weiterentwicklung des Produktportfolios haben sich schnell im Markt herumgesprochen: Innerhalb kürzester Zeit konnten viele neue Maschinen platziert werden. Ansprechpartner: Karsten Mennerich. www.andritz.com

hamos GmbH Recycling und Separationstechnik
Elektrostatische Separatoren und Komplettanlagen für das Recycling und die Trennung von Kunststoffgemischen, Altkabeln, Elektronikschrott, Verbundmaterialien und Mineralien sowie zur Abscheidung von Metallen und Fremdstoffen aus Kunststoffen, Lebensmitteln und anderen Materialien umfasst das Leistungsspektrum des bayerischen Maschinenherstellers mit 25jähriger Erfahrung. Auch entwickelt hamos in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung Technologien zum Recycling und zur Separation von nicht oder kaum trennbaren Gemischen wie beispielsweise schwarzen Kunststoffen. www.hamos.com

BHS-Sonthofen GmbH
Maschinen- und Anlagenbau für die mechanische Verfahrenstechnik: Kernkompetenzen der mittelständischen Unternehmensgruppe mit rund 350 Mitarbeitern an mehreren Standorten sind Mischtechnik, Zerkleinerungstechnik, Recyclingtechnik und Filtrationstechnik. Als Herzstück einer Recyclinganlage im Bereich E-Schrott-Verwertung hat sich der Rotorshredder Typ RS von BHS-Sonthofen bewährt. Der Rotorshredder zerkleinert durch intensive Prall- und Scherkräfte nahezu alle Kategorien an E-Schrott – vom Kleingerät bis hin zu Waschmaschinen – und erzielt einen effektiven selektiven Aufschluss. www.bhs-sonthofen.de

Erema GmbH
Seit der Gründung im Jahr 1983 hat sich Erema stets weiterentwickelt. Viele bahnbrechende Erfindungen und Patente im Bereich des Kunststoffrecyclings sowie permanentes Wachstum und das Vordringen in neue Märkte sprechen für den Erfolg des österreichischen Unternehmens mit Sitz in Ansfelden bei Linz. Weltweit versorgen mehr als 50 Landesvertretungen sowie Tochterfirmen die Kunden mit Service, Sicherheit und Support. Robustheit, Betriebssicherheit und höchste Verfügbarkeit charakterisieren die Produktlösungen Intarema für thermoplastische Kunststoffe, Corema für Recycling und Compounding in einem Prozessschritt und Vacurema für PET-Extrusionen. Auch Granuliersysteme und Schmelzefilter für Thermoplaste sind erhältlich. www.erema.at

Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH
Einwellen-, Zweiwellen- oder Dreiwellen-Zerkleinerer, Schredder und individuelle Recyclinganlagen – das ist die Welt von Erdwich,  einem hoch spezialisierten Engineering- und Produktionsunternehmen, das 1971 gegründet wurde und heute 35 Mitarbeiter beschäftigt. Die Kerngeschäfte des Herstellers sind aufgeteilt in die Bereiche Wiederaufbereitung und Wiederverwertung von Wertstoffen, Vernichtung von Sonderabfällen aller Art sowie das Zerkleinern von Abfällen zur Volumenreduktion. Im Segment der Kühlgeräte-Recyclinganlagen zählt die Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH zu den Topunternehmen. www.erdwich.com

Veranstaltet wird der 15th International Electronics Recycling Congress (IERC) vom 19. bis 22. Januar 2016 im Salzburger Kongresshaus sowie Sheraton Hotel – hier finden die Workshops statt – von der Schweizer ICM AG. Die Konferenzsprache ist Englisch. Das ganze Tagungsprogramm und Informationen zu allen Ausstellern (Änderungen vorbehalten) im Internet unter www.icm.ch.

Foto: Tourismus Salzburg GmbH

(EUR0116S22)