Code for Green: 1st BMU Sustainability Hackathon

Wann:
4. November 2018 – 5. November 2018 ganztägig
2018-11-04T00:00:00+01:00
2018-11-06T00:00:00+01:00
Wo:
Stresemannstraße 128-130
10117 Berlin
Deutschland

Zielsetzung

Der Hackathon hat das Hauptziel innovative digitale Lösungen und Prototypen für neue digitale Geschäftsmodelle basierend auf Umweltdaten zu entwickeln. Innerhalb der 24-stündigen Veranstaltung kommen interdisziplinäre Teams zusammen, um Ideen programmiertechnisch umzusetzen und digitale Prototypen zu entwickeln.

Das Alleinstellungsmerkmal des Hackathons ist die Entwicklung innovativer Ansätze, die vor allem durch die Nutzung und Kombination von öffentlichen und nichtöffentlichen Umweltdaten mit industrie-spezifischen Daten ermöglicht werden soll.

Challenges

Den Teilnehmern des Hackathons stehen zwei Themen zur Bearbeitung zur Auswahl.

Thema 1: Ressourceneffizienz: Stärkung der Kreislaufwirtschaft

Hintergrund

Abfall wird zunehmend als wertvolle Ressource erkannt, aus dem immer noch Schätze zu heben sind. Durch konsequentere Trennung und Vorbehandlung, durch Recycling und energetische Nutzung sollen im Abfall gebundene (Wert)Stoffe vollständig genutzt und Umwelt- wie klimaschädliche Wirkungen vermieden werden. Um dieses Ziel zu erreichen, möchte die Bundesregierung die Einsatzmöglichkeiten für recycelte Materialien verbessern und auf Hersteller- wie auf Verbraucherseite Anreize für mehr Ressourceneffizienz schaffen. Zudem sollen Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Wiederverwendbarkeit von Produkten gestärkt werden.

Challenge

Gesucht sind innovative, datengetriebene Lösungen, die einen Beitrag zur Zielerreichung bieten und neue Geschäftsmodelle in der Kreislaufwirtschaft ermöglichen. Dabei können beispielhaft folgende Fragestellungen bearbeitet werden:

  • Wie lassen sich Recyclingquoten und der Einsatz von recycelten Materialien bei der Herstellung neuer Produkte erhöhen?
  • Wie kann der Lebenszyklus von Produkten verlängert werden?
  • Wie können Product-as-a-Service Modelle am Market verbreitet werden?
  • Wie lässt sich die Nutzungsintensität von Konsumgütern durch Kollaborationsplattformen verbessern?

Thema 2: Umweltschutz: Beitrag zur Emissionsreduktion in der Stadt

Hintergrund

Luftschadstoffe haben negative Folgen auf die menschliche Gesundheit, Ökosysteme und Materialien und verursachen erhebliche ökonomische Schäden. Durch strengere Grenzwerte ist die Luftverschmutzung in den letzten Jahrzehnten teils deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig verursachen menschliche Aktivitäten besonders in Städten nach wie vor erhebliche schädliche Emissionen. Hauptquellen sind Energieverbrauch, Straßenverkehr, Landwirtschaft und die Produktion von Gütern. Die Umweltpolitik verfolgt daher das Ziel, Luftschadstoffe, Lärm- und Lichtverschmutzung und die Emission von Strahlung und Wärme durch Verkehr, Wohnen, Industrie usw. zu reduzieren.

Challenge

Gesucht sind innovative, datengetriebene Lösungen, die einen Beitrag zur Zielerreichung und damit zur Steigerung der Lebensqualität insbesondere in Städten leisten. Dabei können beispielhaft folgende Fragestellungen beantwortet werden:

  • Wie kann die Feinstaubbelastung in der Luft in Städten auch außerhalb des Verkehrssektors reduziert werden?
  • Wie können Menschen, Tiere und Pflanzen vor den negativen Effekten der Lichtverschmutzung geschützt werden?
  • Wie kann Lärmbelastung in Städten gesenkt werden?
  • Wie kann die Wärmestrahlung durch die Nutzung von Abwärme verringert werden?

Weitere Informationen unter: http://www.bmu.de/code4green