IFAT Eurasia 2017

Wann:
16. Februar 2017 – 18. Februar 2017 ganztägig
2017-02-16T00:00:00+01:00
2017-02-19T00:00:00+01:00
Wo:
Istanbul
Türkei

Von 1990 bis 2014 sind die Werte umweltschädlicher Treibhausgase in der Türkei stark in die Höhe geschnellt, auf 468 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent. Das entspricht einer Steigerung von 125 Prozent, wie aus den aktuellen Zahlen des türkischen Statistikamts TÜIK sowie Germany Trade and Invest (GTAI) hervorgeht. Gegen diese Umweltbelastung will die türkische Regierung verstärkt vorgehen und ihren ursprünglich geplanten Emissionswert für 2030 um 21 Prozent reduzieren. Anstelle von 1.175 Millionen sollen nur noch 929 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent im Land am Bosporus ausgestoßen werden. Dieses Ziel soll mit dem Aktionsplan 2021 bis 2030 erreicht werden, wie es im Pariser Klimaabkommen vereinbart worden ist. Geplant sind umfassende Maßnahmen und staatliche Förderungen in Bereichen wie Energie, Industrie oder Abfallwirtschaft.

Positive Vorzeichen für die IFAT Eurasia
Für Anbieter von Umwelttechnologien birgt das Vorhaben der türkischen Regierung großes Potenzial. Die IFAT Eurasia bringt von 16. bis 18. Februar 2017 sämtliche Marktteilnehmer in Istanbul zusammen. Als Internationale Fachmesse für die Segmente Wasser, Abwasser, Abfall und Recycling zeigt sie aber nicht nur Lösungen für die Türkei, sondern für den gesamten eurasischen Raum. Lisa Oelze, Projektleiterin der IFAT Eurasia, sagt: „Sieben Monate vor Veranstaltungsbeginn haben wir sechzig Prozent der Fläche bereits an Aussteller vergeben.“ Zu den ausstellenden Unternehmen zählen nicht nur türkische Firmen wie beispielsweise DENİZ MÜHENDİSLİK, Güneri Makine, Koluman Otomotiv oder Standart Pompa. Auch internationale Branchengrößen wie Ebro Armaturen, HACH, NETZSCH Pumpen & Systeme und Phoenix Contact haben den eurasischen Umweltmarkt für sich entdeckt.

Acht Gemeinschaftsstände geplant
Hohe Internationalität spiegelt sich in den zahlreichen Länderpavillons wider: Mit China, Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Südtirol und den USA planen sieben Länder und Regionen Gemeinschaftsbeteiligungen. Auch German Water Partnership (GWP) ist wieder mit einem Stand vertreten.

Weitere Informationen zur IFAT Eurasia gibt es unter www.ifateurasia.com.