IdentiPlast 2017: Rundumblick auf die Kunststoffverwertung

Am 22. und 23. Februar 2017 findet in Wien die IdentiPlast von PlasticsEurope statt, ein zentrales Forum für den Wissens­austausch zur Kunststoffverwertung. Dazu drei Fragen an Heinz Schratt von PlasticsEurope Austria.

Herr Schratt, warum sollte man die IdentiPlast in Wien nicht verpassen?

Wer sich mit der Verwertung von gebrauchtem Kunststoff beschäftigt, für den ist die IdentiPlast fast ein Pflichttermin. Das gilt aber über Kunststoffverwertungsfachleute hinaus mindestens ebenso für Experten von Hochschulen, aus der Politik, von Behörden und Verwaltung und natürlich von Kunststofferzeugern und -verarbeitern.

Die letzte IdentiPlast fand vor zwei Jahren in Rom statt. Gibt es seitdem überhaupt Neues?

Kunststoffverwertung, das ist ein komplexes, aber auch immens dynamisches Thema. Seit sich der europäische Verband der Kunststofferzeuger vor rund 20 Jahren entschlossen hat, die IdentiPlast ins Leben zu rufen und damit eine Lücke vor allem in der Kommunikation, der Diskussion und der Wissensverbreitung rund um die Verwertung von Kunststoffen zu schließen, hat sich einiges getan. 1997 standen wir ziemlich am Anfang; inzwischen haben wir in Europa Länder, deren Verwertungsquoten sich den 100 Prozent nähern. Wir haben die Techniken zum Sammeln, Sortieren und Verwerten gebrauchter Kunststoffe immer weiter optimiert. Parallel dazu ging es und geht es nach wie vor immer wieder darum, das jeweils aktuelle Wissen möglichst breit zu streuen. Das Stichwort dazu lautet: Knowledge Transfer.

Was wird die Fachveranstaltung in diesem Jahr thematisieren?

Die IdentiPlast 2017 wird umfassend das Thema Kunststoffverwertung in Europa, von der Sammlung und Sortierung über wirtschaftliche, rechtliche und politische Rahmenbedingungen bis zum Rezyklieren thematisieren. Und wir haben ein neues Stichwort auf der Agenda: Circular Economy. Wo könnte man über das Kreislaufdenken, wie es aktuell seitens der EU-Kommission zur Weiterentwicklung des Kunststoff-Abfallmanagements propagiert wird, besser diskutieren, Argumente austauschen sowie Chancen und Risiken abwägen als im Rahmen der IdentiPlast? „Circular Economy“ wird an beiden Konferenztagen ein zentraler Inhalt sein.

Infos zum Programm und zur Anmeldung unter www.identiplast.eu.

Quelle/Foto: PlasticsEurope Deutschland e.V., www.plasticseurope.org

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