Mit dem SWS 6 hebt Doppstadt die Trennung schwieriger Stoffströme auf ein neues Niveau. Der Spiralwellenseparator ist als autarke Funktionseinheit konzipiert und bietet Anwendern ein Höchstmaß an Flexibilität und Unabhängigkeit. Auf der IFAT Munich 2026 demonstrierte Doppstadt live, wie die Neuentwicklung die Wirtschaftlichkeit von Aufbereitungslinien steigert und welche Vorteile die Technologie Betreibern in der Praxis ermöglicht.
Das „Herzstück“ des SWS 6 bildet die patentierte Spiralwellentechnologie von Doppstadt. „Das System reinigt sich durch die besondere Spiralwellenbauart selbstständig und verhindert Wickler sowie Verstopfungen vollständig“, erklärt Moritz Müller, Produktmanager bei Doppstadt. Dieses Konstruktionsprinzip sichert eine kontinuierliche Materialtrennung ohne wartungsbedingte Unterbrechungen. Der SWS 6 liefert prozesssicher stabile Siebergebnisse auch in komplexen Abfallströmen und lässt sich optimal mit Zerkleinerern oder anderen Vor- und Nachaggregaten kombinieren.
Ausgestattet mit einem robusten Kettenfahrwerk, erreicht die Maschine eine neue Stufe der Einsatzflexibilität. Müller: „Wir haben den SWS 6 konsequent auf die realen Bedingungen auf Recyclingplätzen, Deponien oder Baustellen mit unebenem Untergrund zugeschnitten.“ Das Kettenlaufwerk macht das System ideal für den Einsatz auf nicht befestigten Böden. Ein entscheidender Praxisvorteil: Die Maschine ist auf dem Hof alleine per Fernsteuerung schnell versetzbar – ganz ohne zusätzliches Ladegerät oder Zugmaschine. Betreiber verfügen damit über ein hochmobiles System, das sofort einsatzbereit ist und flexibel an wechselnden Standorten positioniert werden kann.
Prozesssichere Windsichtung
Für eine maximale Wertschöpfung nutzt der SWS 6 die physikalischen Vorteile der Spiralwelle: Durch die Streckung des Materials auf den Wellen entsteht die perfekte Basis für eine integrierte Windsichtung. So lassen sich Leichtfraktionen prozesssicher und simpel abscheiden, ohne dass eine zusätzliche, externe Maschine für diesen Prozessschritt benötigt wird. Das spart Platz und reduziert die Komplexität der Aufbereitungslinie.
MMPC: Flexibilität mit System
Neben dem Stand-alone-Einsatz lässt sich der SWS 6 ideal in Systemumgebungen integrieren. Auf der IFAT präsentierte Doppstadt die Neuentwicklung im Zusammenhang mit dem Mobile Modular Processing Concept (MMPC). Innerhalb des Anlagenkonzeptes übernimmt der SWS 6 eine zentrale Rolle bei der Fraktionierung. Dabei profitieren Anwender von der hohen Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Rechtssicherheit des MMPC: Bei Bedarf können Maschinen und einzelne Komponenten problemlos ausgetauscht werden.
doppstadt.de [1]
(Erschienen im EU-Recycling Magazin 06/2026, Seite 37, Foto: Doppstadt Umwelttechnik GmbH)
