Neue Genehmigung schafft zusätzliche Entsorgungslösungen für anspruchsvolle Industrieabfälle.
Die Büchl Entsorgungswirtschaft GmbH baut ihre führende Position im Bereich der Schadstoffbehandlung weiter aus. Das Kompetenzzentrum Asbest/KMF am Standort Ingolstadt verfügt ab sofort über eine erweiterte Genehmigung zur Behandlung von Künstlichen Mineralfaserabfällen (KMF) mit einem Asbestanteil von unter einem Prozent gemäß AVV 17 06 01*.
Rechtssicherer Weg mit Handlungsspielraum
Bereits seit vielen Jahren betreibt Büchl einen der wenigen nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) genehmigten stationären Dauer-Sanierungsbereiche für Asbest und KMF in Bayern. Neben der Behandlung klassischer asbesthaltiger Bauteile können aufgrund der großzügigen Dimensionierung auch großformatige Komponenten (z. B. Stahlträger mit asbesthaltigem Anstrich etc.) sicher bearbeitet werden. Durch den eigenen Fuhrpark mit spezialisierten Fahrzeugen und Hebetechnik übernimmt Büchl schadstoffhaltige Bauteile direkt an der Anfallstelle und transportiert sie zur fachgerechten Behandlung. Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb gewährleistet das Unternehmen die rechtskonforme Abwicklung sämtlicher Prozessschritte.
Mit der Inbetriebnahme einer der größten Materialschleusen für Asbestsanierungsarbeiten in Bayern konnte die Leistungsfähigkeit des stationären Sanierungsbereichs nochmals deutlich gesteigert werden. Dadurch lassen sich heute mehr als 90 Prozent der behandelten und sanierten Bauteile einer Verwertung zuführen. Gleichzeitig werden knappe Deponiekapazitäten geschont. Dank einer Erweiterung der bestehenden Genehmigungslage kann das Kompetenzzentrum Asbest/KMF bei Büchl künftig auch KMF-Abfälle aus älteren Industrieisolierungen mit einem Asbestanteil von unter einem Prozent in größeren Mengen behandeln und in eine deponiegerechte Form überführen.
„Gerade bei komplexen Aufgabenstellungen im Bereich der Asbestentsorgung stoßen Standardlösungen an ihre Grenzen“, weiß Jürgen Kienlein, Geschäftsführer der Büchl Entsorgungswirtschaft GmbH. „Unser Anspruch ist es, Kunden auch für anspruchsvolle Entsorgungs- und Sanierungsaufgaben einen rechtssicheren Lösungsweg anbieten zu können. Mit der Erweiterung unserer Genehmigung stärken wir unsere Position als Kompetenzzentrum für Asbest- und KMF-Abfälle und schaffen zusätzliche Entsorgungslösungen für Industrie-, Rückbau- und Sanierungsprojekte in Bayern und darüber hinaus.“
entsorgen-von-asbest.de [2], buechl-gruppe.de [3]
(Erschienen im EU-Recycling Magazin 08/2026, Seite 22, Fotos: Büchl Gruppe)
