RUNDERNEUERT

Die Runderneuerung ist der Königsweg einer nachhaltigen Reifen-Kreislaufwirtschaft.

Runderneuerte Reifen haben erwiesenermaßen dieselbe Qualität, Sicherheit und Laufleistung wie vergleichbare Neureifen, senken die Reifen-Betriebskosten um bis zu 30 Prozent und bieten klare ökologische Vorteile. Nach einer Studie des Fraunhofer Instituts spart die Runderneuerung gegenüber der Neureifenherstellung rund zwei Drittel Rohstoffe (v. a. Kautschuk), über 60 Prozent der CO2-Emissionen und rund 50 Prozent Energie.

Abb.: CGW

Sie trägt dazu bei, Abfälle zu vermeiden, Rohstoffe im Kreislauf zu halten und Ressourcen zu schonen. Nfz-Reifen können bis zu dreimal runderneuert werden. Die Runderneuerung von Reifen ist ein vielversprechendes, seit über 100 Jahren bewährtes, zukunftsweisendes Konzept, das nicht nur ökonomisch aufgeht, sondern auch ökologisch und sozial. Hierbei werden nur Lauffläche und Seitenwände des Reifenunterbaus (Karkasse) mit Gummimischungen hoher Qualität erneuert.

Die Laufflächenprofile entsprechen denen von Neureifen. Runderneuerte durchlaufen diverse Sicherheits- und Qualitätskontrollen und erfüllen die Anforderungen der ECE R109/108 sowie der EU-Taxonomieverordnung. Die Profilvarianten decken alle Einsatzbereiche und Achspositionen ab.