Transparenz im Bunker: Wie Wasteer thermischen Abfallverwertern den Handlungsspielraum erweitert
Selbst für die erfahrensten und professionellsten thermischen Abfallverwerter gilt: Abfallströme sind komplex und ihre Zusammensetzung hochgradig schwer zu bestimmen. Heizwert, Materialzusammensetzung, Störstoffe, Emissionspotenziale – vieles davon konnte bisher nur geschätzt oder aus wenigen Laborproben abgeleitet werden. Die Folgen sind oft teuer erkauft. Schwankende Heizwerte erschweren einen stabilen Verbrennungsprozess, Sicherheitsrisiken steigen, Durchsatz geht verloren.
Dank Künstlicher Intelligenz: Die Zeit der Black Box ist vorbei
Wasteer setzt genau an diesem Punkt an. Mit modernen Kamerasystemen und von Künstlicher Intelligenz (KI) gestützter Software analysiert das Unternehmen hochvolumige Abfallströme fortlaufend bei der Anlieferung und im Bunker. Mit seiner umfassenden Datenbank und der damit trainierten KI ist Wasteer in der Lage, eine Vielzahl unterschiedlicher Materialkategorien zu erkennen. Aktuell überwacht das Unternehmen Abfallströme von mehr als 11,5 Millionen Tonnen in 28 Anlagen in sieben Ländern. Das System von Wasteer wandelt schwer zu überblickende Abfallmengen in nutzbare Daten um und ermöglicht damit verschiedenste Anwendungsfälle. Dazu gehört zum Beispiel die Erkennung von angelieferten Störstoffen, aber auch eine detaillierte Kompositionsanalyse oder ein datenbasiertes Bunkermanagement.
Kompositionsanalyse: Wissen, was der Kunde liefert
Die Ergebnisse einer tiefgreifenden Kompositionsanalyse beantworten eine Frage, die bisher kaum belastbar zu klären war: Was bringt ein einzelner Kunde tatsächlich in die Anlage? Wasteer fasst die Bilddaten einer Anlieferung zu einer Analyse pro LKW zusammen und liefert Aussagen zu Materialanteilen, Heizwerten und relevanten Emissionsparametern. Mit diesem Wissen lassen sich Verträge qualitativ bewerten und Abweichungen von vereinbarten Heizwerten sichtbar machen. Das Potenzial ist enorm: Anstatt Pauschalpreise zu verlangen, können Betreiber beispielsweise dynamische Preismodelle einführen, bei denen der Kunde basierend auf der tatsächlichen Qualität seiner Lieferung bezahlt. Zudem erleichtert dieses Wissen, regulatorischen Anforderungen nach dem BEHG, der GewAbfV oder der 17. BImSchV gerecht zu werden. Es ermöglicht aber auch eine aktive Steuerung der Anlagenauslastung: Drohen die Heizwerte der Anlage zu steigen, kann der Betreiber gezielt Kunden mit niedrigkalorischem Abfall ansprechen, um gegenzusteuern.
Bunkermanagement: Mischen mit System
Ein höherer Wissensstandard im Bunkermanagement ist die Grundlage für eine möglichst homogene Durchmischung des Bunkers. Wasteers Technologie analysiert kontinuierlich die Bunkeroberfläche und zeigt, wo sich welche Abfallqualitäten befinden. Kran- und Anlagenfahrer erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage dafür, wie gezielt gemischt und was in den Trichter gegeben werden sollte. Das Ergebnis sind stabile, gleichmäßige und planbare Verbrennungsprozesse, geringere Betriebsmittelkosten und vor allem höherer Durchsatz – ein entscheidender Hebel für die Wirtschaftlichkeit.
Ein Upgrade für Effizienz, Sicherheit und Profitabilität
Die technologische Hürde für diesen Wissenssprung ist niedrig: Eine Anlagenbegehung, eine einmalige Kamerainstallation und eine kurze Einführung in die Software – dann kann mit der Auswertung begonnen werden. Der Einsatz der verschiedenen Lösungen von Wasteer ist dabei modular. Wer bereits Kunde ist, kann neue Module mit geringem Installationsbedarf freischalten. So erhalten thermische Abfallverwerter auf Knopfdruck Werkzeuge, um ihre Anlagen effizienter, sicherer und profitabler zu betreiben.
(Erschienen im EU-Recycling Magazin 02/2026, Seite 32 -Advertorial-, Fotos: Wasteer GmbH / Charlotte Pfeiffer)





