Van de Beeten investiert in CDE-Nassaufbereitungsanlage
Das familiengeführte Unternehmen mit Hauptsitz in Veghel zählt zu den wichtigsten Akteuren der niederländischen Bauwirtschaft. Mit rund 250 Mitarbeitenden an mehreren Standorten hat Van de Beeten im Laufe seiner 86-jährigen Geschichte sein Geschäft konsequent in Richtung Kreislaufwirtschaft ausgebaut. Dazu gehört unter anderem die Herstellung und Wiederverwendung sekundärer Baustoffe wie recyceltem Beton.
Diese Entwicklung bildet die Grundlage für die jüngste Investition des Unternehmens in eine Nassaufbereitungsanlage von CDE, mit der die Rückgewinnung wertvoller Materialien weiter verbessert und gleichzeitig die Betriebseffizienz gesteigert werden soll. Die Anlage mit einer Verarbeitungskapazität von zwölf Tonnen pro Stunde soll noch im Laufe des Jahres 2026 in Betrieb genommen werden. Verarbeitet werden verschiedene Materialströme, darunter Recycling-Gesteinskörnungen, gebrochener Beton, Gleisschotter sowie weitere Materialien aus der bestehenden Brech- und Vorsiebanlage des Unternehmens.
Die einzelnen Materialströme werden getrennt und nicht als Mischmaterial verarbeitet. Dadurch können selbst schwer zu entfernende Verunreinigungen zuverlässig ausgeschieden sowie Qualität und Ausbeute der Endprodukte verbessert werden. Zum Produktspektrum gehören unter anderem die Kornfraktionen 0-2 mm, 0-4 mm und 4-8 mm, die in unterschiedlichen Anwendungen wie Pflasterbau sowie als Betonsand eingesetzt werden.
(Erschienen im EU-Recycling Magazin 08/2026, Seite 41, Foto: CDE Group)







