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Baustoffrecycling in Achstetten

Die SW Baumineralik Donau-Iller GmbH & Co. KG, vertreten durch die Gesellschafter Max Wild aus Berkheim und Schwenk aus Ulm, hat ihre neue nassmechanische Aufbereitungsanlage in Achstetten im Landkreis Biberach (Baden-Württemberg) in Betrieb genommen.

Die Anlage (Jahreskapazität circa 250.000 Tonnen) bereitet mineralische Bauabfälle wie Bodenaushub oder Gleisschotter zu hochwertigen Sekundärrohstoffen in Form von Körnungen, Sanden und Splitten auf. Für Max Wild ist die nassmechanische Aufbereitungsanlage in Achstetten bereits die zweite innerhalb von sechs Jahren. Seit 2020 hat das Familienunternehmen am firmeneigenen Entsorgungszentrum in Eichenberg (Berkheim) eine solche Anlage im Einsatz und zählt hier zu den Vorreitern. Die rückgewonnenen Sand- und Kiesfraktionen führt Max Wild als gleichwertige Rohstoffe in den Wirtschaftskreislauf zurück. Die Verwendung der Sekundärrohstoffe erfolgt in Betonwerken, Kellerwänden, Geschossdecken sowie der Asphaltindustrie. Mit der neuen Anlage in Achstetten wird sich die Anlagen- und damit auch die Recy­clingkapazität in der Region auf bis zu 500.000 Tonnen pro Jahr verdoppeln.

Kreislaufwirtschaft in der DNA
Auch Schwenk aus Ulm hat Kreislaufwirtschaft und Recycling in seiner Firmen-DNA. Das Unternehmen ist eines der ältesten Familienunternehmen der deutschen Baustoffindustrie und hat neben den Sparten Zement, Beton, Sand und Kies sowie Betonpumpen vor rund vier Jahren die Sparte Kreislaufwirtschaft gegründet. Aktuell nutzt und entwickelt Schwenk mehrere neue Verfahren, um bei der Herstellung von Baustoffen im großen Umfang CO2 zu reduzieren. Der verwendete Beton in der nassmechanischen Aufbereitungsanlage in Achstetten enthält beispielsweise einen Zement von Schwenk, der nur noch zu circa 60 Prozent aus Klinker besteht. Zusätzlich werden etwa 25 Prozent an Recycling-Körnungen aus der nassmechanischen Aufbereitungsanlage von Max Wild in Eichenberg eingesetzt.

maxwild.com, schwenk.de

(Erschienen im EU-Recycling Magazin 09/2026, Seite 16, Foto: Theo Stumpp/Schwenk Zement GmbH & Co. KG)

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