• Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Link zu Mail
  • Newsletter bestellen
  • Bildergalerie
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Verlagsinfo
EU-Recycling
  • Home
  • Artikel
    • Europa aktuell
    • Business
    • Titelthemen
    • Länder
    • Recyclingrohstoffe
    • Technik
  • Marktplatz
  • Events
  • Abo/Leseprobe
  • Magazin
  • Mediadaten
  • BUSINESS INDEX
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Den freien Handel mit Stahlschrott nicht behindern

Im Zusammenhang mit den aktuellen Beratungen der Änderungsvorschläge zur Verordnung über die grenzüberschreitende Verbringung von Abfällen (VVA) im Umweltausschuss des EU-Parlaments (ENVI-Kommission) warnt die BDSV nochmals eindringlich davor, den freien und fairen Handel mit Rohstoffen aus dem Recycling, insbesondere Stahlschrott, zu behindern. Die Forderungen des europäischen Stahlverbands Eurofer, jüngst veröffentlicht in einer Pressemitteilung, weist die BDSV zurück.

Denn: „Die EU ist eine der wenigen Wirtschaftsräume weltweit, in der Rohstoffe aus dem Recycling, die anstelle von Primärrohstoffen eingesetzt werden können und damit einen positiven Umwelteffekt haben, als Abfall eingestuft werden. Die Beibehaltung dieser systemischen Einordnung stellt per se eine massive Benachteiligung der europäischen Stahlrecyclingbranche gegenüber weltweiten Marktteilnehmern dar und behindert den Übergang zu einer kreislauforientierten und klimaneutralen Wirtschaft in Europa und darüber hinaus. Derzeit übersteigt das Schrottaufkommen in der EU die Nachfrage der europäischen Stahlwerke. Die in das außereuropäische Ausland exportierten Stahlschrottmengen von 19 Millionen Tonnen im Jahr 2021 tragen dazu bei, dass auch in diesen Ländern durch die Substitution von Primärrohstoffen durch Sekundärrohstoffe Ressourcen, Energie und CO2 eingespart werden. Klimaschutz ist eine weltweite Herausforderung und macht nicht an den Grenzen der EU halt.

Während die europäische Stahlindustrie weiterhin auch Rohstoffe aus dem Recycling aus Drittländern importiert, stellen die geplanten – und von der Eurofer darüber hinaus vorgeschlagenen – Exportrestriktionen eine nicht zu rechtfertigende Benachteiligung der europäischen Stahlrecyclingbranche mit negativen Folgen für die gesamte europäische Stahlindustrie dar. Durch eine weitergehende Einschränkung würde der internationale Wettbewerb stark verzerrt und die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Recyclingwirtschaft nachhaltig geschwächt. Im Recyclingkreislauf der EU befindliche Stoffmengen würden dann wegen der eintretenden Unwirtschaftlichkeit reduziert und die etwa 300.000 lokalen Arbeitsplätze innerhalb der EU konkret in ihrem Bestand gefährdet. Wir lehnen deshalb diesen jüngsten, erkennbar protektionistisch motivierten Vorschlag der europäischen Stahlhersteller entschieden ab.“

Die BDSV bekräftigt ihre Forderung gegenüber der EU-Kommission und der ENVI-Kommission, „endlich eine Unterscheidung zwischen direkt einsetzbaren, qualitätsgesicherten Rohstoffen aus dem Recycling und nicht behandelten Abfällen einzuführen“. Die Verbringung solcher Recyclingrohstoffe, die keine Gefahr für die Umwelt darstellten und damit internationalen Qualitätsstandards entsprechen würden, müsse daher in OECD- und Nicht-OECD-Länder weiterhin möglich bleiben. Als Kriterien schlägt die BDSV das Durchlaufen einer abfallspezifischen Behandlung und die Einhaltung von Qualitätsspezifikationen der Industrie oder von Normen vor.

(Erschienen im EU-Recycling Magazin 06/2022, Seite 5, Foto: O. Kürth)

Anzeige

6.369
Artikel teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2022/05/Stahlschrott-0622.jpg 360 1030 EU-R https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2023/12/EU-R-Logo-250-100.png EU-R2022-05-31 11:04:562022-05-25 13:11:53Den freien Handel mit Stahlschrott nicht behindern
Das könnte Sie auch interessieren
Geminor ernennt neuen Leiter für Deutschland
UFH recycelt ab sofort auch Absorber-Kühlgeräte
Wiegen 4.0: Zukunftsweisende Wiegetechnik mit den Systemlösungen von PFREUNDT
BIR-Metall-Sparte: „Große Chance“, den Schrottanteil zu erhöhen
Sortiertechnologie macht Aluminium „grün“
„Unsere Kunden sollen mit dem Namen Havelberger eine hohe Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit verbinden“
Stahlrecycling hat einen Schrottbonus – und sollte auch davon profitieren
Stellungnahme zu aktuellen Forderungen nach Exportverboten

Anzeige

Translation

Diese Seite drucken / Print Diese Seite drucken / Print

EU-RECYCLING

Das Fachmagazin für den europäischen Recyclingmarkt. Fakten, Hintergründe, Reportagen made in Europe.

Informativ und praxisnah können Sie monatlich unter anderem in der Print- oder ePaper-Ausgabe lesen:
- Berichte von nationalen/internationalen
   Kongressen, Tagungen u. Fachmessen
- Aktuelles aus der Kreislaufwirtschaft
- Meldungen von der Recyclingbranche
- Neueste EU-Regelungen im Bereich der
  Abfallwirtschaft
- Interessante Interviews und Events


© MSV Mediaservice & Verlag GmbH

Archiv

Themen

Abfall, Abbruch, Abfallwirtschaft, Altautos, Altbatterien, Altglas, Altholz, Altkunststoff, Altmetall, Altöl, Altpapier, Altreifen, Alttextilien, Aufbereitung, Baustoffrecycling, Bioabfall, Elektroschrott, Entsorgung, Ersatzbrennstoffe, Kreislaufwirtschaft, Marktberichte, Metallschrott, NE-Metalle, Recyclingtechnik, Recyclingwirtschaft, Rohstoffhandel, Sammelsysteme, Schredderabfall, Schrott, Sekundärrohstoffe, Sonderabfall, Sortiertechnik, Trenntechnik, Verpackungsabfall, Verwertung

Schlagwörter

Abfall Abfallwirtschaft Abfälle Altholz Altpapier Altreifen aluminium Aufbereitung Batterien BDE BDSV BIR bvse Corona Deutschland Digitalisierung Doppstadt Entsorgung EU IFAT IFAT 2024 KI Kreislaufwirtschaft Kunststoff Kunststoffe Kunststoffrecycling Maschinen Messe Nachhaltigkeit Papier PET Recycling Rezyklate Rohstoffe Schredder Schrott Schrottmarkt Sekundärrohstoffe Software Stahl Tomra Verpackungen Zerkleinerer Zerkleinerung Österreich
Link to: Einheitliche Ladekabel sollen Elektronikabfall verringern Link to: Einheitliche Ladekabel sollen Elektronikabfall verringern Einheitliche Ladekabel sollen Elektronikabfall verringern Link to: POP-Verordnung: Gerät das Recycling ins Hintertreffen? Link to: POP-Verordnung: Gerät das Recycling ins Hintertreffen? POP-Verordnung: Gerät das Recycling ins Hintertreffen?
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen