Wie lässt sich aus Produktionsreststoffen echte Wertschöpfung machen?
Mit der Brikettpresse RUF 400 lassen sich aus Schleifstaub und feinem Holzmaterial hochwertige Briketts gewinnen – und daraus planbare, effiziente Energie erzeugen. Wie gut das funktioniert, zeigt unter anderem die Konold Härtsfelder Holzindustrie GmbH.
Im schwäbischen Dischingen-Katzenstein fertigt Konold Türen und Zargen in großer Stückzahl für Kunden aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Dabei fallen kontinuierlich Schleifstaub und Holzreste an, die früher gemeinsam mit Holzhackschnitzeln im Kessel verbrannt wurden. Die schwankende Feuchte der Hackschnitzel führte jedoch zu ungleichmäßigem Energiegehalt, Leistungsschwankungen und einer schwer kontrollierbaren Verbrennung des Staubs.
Die Lösung bei Konold: Brikettieren
Auf der Suche nach einer wirtschaftlichen und ökologischen Lösung entschied sich das Familienunternehmen für die Brikettiertechnologie von RUF. Die RUF 400 eignet sich ideal für mittlere Spänemengen und verarbeitet biogene Reststoffe wie Holz, Agrarreststoffe, Papier oder Textilstäube zu hochverdichteten Briketts – ganz ohne Bindemittel und bei optimalem Materialfeuchtegrad unter 15 Prozent.
Mit ihrem 22-kW-Drehstrommotor, dem optional vollautomatisierbaren 24h-Betrieb und bis zu 400 kg Durchsatz pro Stunde liefert die Anlage ein gleichmäßiges Brenngut. Der kompakte Aufbau, geringe Wartungskosten sowie über 40 Jahre RUF-Erfahrung sorgen für zuverlässigen Betrieb. Zudem lässt sich die Maschine individuell an bestehende Systeme anpassen.
Bei Konold wird das staubförmige Material aus einem Silo in die Presse gefördert. Die knochenförmigen Briketts werden geteilt und gemeinsam mit Holzhackschnitzeln über Fördertechnik dem Kessel mit Unterschubfeuerung zugeführt. Dort stabilisieren sie den Energiegehalt, erhöhen die Brennraumtemperatur und sorgen für eine deutlich sauberere und gleichmäßigere Verbrennung. Die Dampf- und Stromerzeugung ist seither stabil, frühere Leistungsschwankungen nahezu verschwunden, der Ascheanfall reduziert.
Eine Investition, die sich auszahlt
Briketts senken Lager-, Handling- und Transportkosten, und Konold kann den Zukauf zunehmend teurer Holzhackschnitzel reduzieren. Wer Biomasse brikettiert, erschließt zudem weiteres Erlöspotenzial.
Da die Kapazität der RUF 400 noch nicht ausgeschöpft ist, prüft das Unternehmen bereits, zusätzliche Holzabfälle aus der Region zu brikettieren und energetisch zu nutzen. So wird aus Reststoffen ein wertvoller Energieträger – und die RUF 400 zu einem zentralen Baustein einer nachhaltigen, wirtschaftlichen Energiebilanz.
(Erschienen im EU-Recycling Magazin 01/2026, Seite 30 -Advertorial-, Foto: RUF)











