Rezyklatqualität braucht eine gemeinsame Sprache
plastship Monitored Materials: der verlässliche Indikator für Rezyklatqualität – vergleichbar, planbar, nach außen belegbar.
Zwei Rezyklate. Dasselbe Polymer. Ähnliche Angaben im technischen Datenblatt. Und trotzdem verhält sich eines in der Verarbeitung völlig anders als das andere. Dieses Phänomen kennen viele Kunststoffverarbeiter aus der Praxis. Unterschiede bei Stabilität, Reinheit, Optik oder Geruch beeinflussen Verarbeitung, Produktqualität und Einsatzmöglichkeiten erheblich.
„Dem Markt fehlt eine gemeinsame Sprache, um Rezyklatqualität objektiv zu beschreiben, einzuordnen und zu vergleichen.“
Einzelwerte reichen nicht aus
Während Neuware über etablierte Spezifikationen beschrieben wird, stammen Rezyklate aus unterschiedlichen Stoffströmen, Sammelsystemen und Aufbereitungsverfahren. Selbst Materialien desselben Polymertyps können daher sehr unterschiedliche Eigenschaftsprofile aufweisen.
Technische Datenblätter liefern zwar wichtige Kennwerte, erlauben jedoch kaum eine objektive Einordnung gegenüber anderen Rezyklaten. Da Prüfumfang und Darstellung je Anbieter variieren, entsteht zusätzlicher Interpretationsaufwand.
„Der Engpass beim Einsatz von Rezyklaten ist neben Preis und Verfügbarkeit vor allem die fehlende Einschätzbarkeit der Qualität.“
Für eine belastbare Bewertung müssen deshalb verschiedene Qualitätsdimensionen zusammen betrachtet werden. Mechanik, Reinheit, Optik und Geruch entscheiden gemeinsam darüber, ob ein Material für eine Anwendung geeignet ist. Erst ihr Zusammenspiel ermöglicht eine belastbare Qualitätsaussage.
Qualität braucht Vergleichbarkeit
Ein Qualitätswert allein beantwortet aber noch nicht die entscheidende Frage: Ist dieses Material gut – oder im Markt nur Durchschnitt? Aussagekraft entsteht erst durch den Vergleich mit ähnlichen Rezyklaten. Hier setzt plastship Monitored Materials an. Das System verbindet Laboranalysen, Stoffstrominformationen und Benchmarking zu einer standardisierten Qualitätsbewertung. Aus rund 40 Messwerten entsteht ein Overall Quality Score von 0 bis 10 sowie die Einordnung in die Qualitätsklassen Premium, Plus und Proven. Geprüft wird reproduzierbar nach etablierten ISO- und DIN-Normen durch neutrale Prüfpartner.
„Aus isolierten Prüfwerten werden Entscheidungsgrundlagen. Aus technischen Datenblättern entsteht Orientierung.“
Transparenz schafft Vertrauen
Mit steigenden Rezyklatquoten und regulatorischen Anforderungen wächst der Bedarf an nachvollziehbaren Qualitätsnachweisen. Unternehmen benötigen belastbare Informationen, um Rezyklate für ihre Anwendungen bewerten und Materialentscheidungen fundiert treffen zu können.
Monitored Materials schafft dafür eine gemeinsame Bewertungsgrundlage. Recycler können die Qualität ihrer Materialien neutral dokumentieren, Verarbeiter Materialien schneller vergleichen und freigeben, Markenartikler ihre Materialentscheidungen nachvollziehbar absichern. Eine Verifizierungsurkunde macht die Bewertung auch gegenüber Kunden und Partnern transparent.
Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft benötigt nicht nur hochwertige Rezyklate, sondern auch Vertrauen in deren Qualität. Eine gemeinsame, nachvollziehbare Sprache für Rezyklatqualität ist deshalb ein entscheidender Schritt, um den industriellen Einsatz hochwertiger Kunststoffrezyklate weiter auszubauen.
„Lassen Sie Ihr Material bewerten – als Nachweis im Einkauf oder als Argument in der Vermarktung. Innerhalb der KISS-Förderung*) sind noch Prüfkontingente frei. Wir freuen uns auf den Austausch, um das System gemeinsam auf den optimalen Marktnutzen auszurichten.“
*) plastship Monitored Materials baut auf den Ergebnissen des Förderprojekts KISS („KI-basierte Qualifizierung, Steuerung und Optimierung von Stoffströmen zur Schließung regionaler Ressourcenkreisläufe“) auf. Mehr Informationen unter: https://plastship.com/aktuelles-kiss-ki-kunststoffkreislauf
(Erschienen im EU-Recycling Magazin 08/2026, Seite 20 -Advertorial-, Abb.: plastship)




