• Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Link zu Mail
  • Newsletter bestellen
  • Bildergalerie
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Verlagsinfo
EU-Recycling
  • Home
  • Artikel
    • Europa aktuell
    • Business
    • Titelthemen
    • Länder
    • Recyclingrohstoffe
    • Technik
  • Marktplatz
  • Events
  • Abo/Leseprobe
  • Magazin
  • Mediadaten
  • BUSINESS INDEX
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Thermische Abfallbehandlung als nachhaltige Behandlungsoption anerkennen

Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD) setzt sich seit geraumer Zeit zusammen mit ihrem europäischen Dachverband CEWEP für die Anerkennung der thermischen Abfallbehandlung als nachhaltiger Behandlungsoption im Rahmen der EU-Taxonomie-Verordnung ein und begrüßt, dass diese Forderung im Vorfeld auch von BDI, BDE, VKU, den kommunalen Spitzenverbänden der Landkreis- und Städtetage sowie von Deutscher Städte- und Gemeindebund in einem gemeinsamen Schreiben an Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) unterstützt wurde.

Die EU-Taxonomie als Klassifizierungssystem für ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten soll bekanntlich eine wichtige Rolle dabei spielen, die EU bei der Ausweitung nachhaltiger Investitionen und der Umsetzung des europäischen Green Deal zu unterstützen. Auf diese Weise soll sie unter anderem Sicherheit für Investoren schaffen und Unternehmen helfen, klimafreundlicher zu werden.

MVA: unverzichtbare Energieerzeuger
Nach Auffassung der ITAD kann die thermische Abfallhandlung zu mindestens drei Zielen der EU-Taxonomie-Verordnung einen positiven Beitrag leisten: Eindämmung des Klimawandels, Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft sowie Vermeidung und Kon­trolle der Umweltverschmutzung. „Die energetische Verwertung von Abfällen in Thermischen Abfallbehandlungsanlagen (TAB) ist ein zentraler Baustein der Kreislaufwirtschaft für jede moderne Industriegesellschaft“, sagt ITAD-Geschäftsführer Carsten Spohn. „Wer den Ausstieg aus der Deponierung unvorbehandelter Abfälle konsequent verfolgen will, muss zwangsläufig auch die thermische Abfallbehandlung als nachhaltige Behandlungsoption anerkennen.“ Müllverbrennungsanlagen und Ersatzbrennstoffkraftwerke entwickelten sich darüber hinaus immer mehr zu unverzichtbaren Produzenten von Strom, Dampf und Fernwärme in den urbanen Zentren.

Spohn weiter: „Die Abwärmenutzung aus Abfällen ist aktiver Klimaschutz. Unsere Mitgliedsanlagen reduzieren aktuell die CO2-Emissionen in Deutschland um rund sieben Millionen Tonnen CO2 jährlich. Die Wiederverwendung von mehr als einer Million Tonnen Eisen und Nichteisenmetallen aus den Verbrennungsrückständen trägt darüber hinaus zum Ressourcenschutz bei.
Diesen positiven Beitrag zum Klimaschutz wollen wir auch zukünftig beibehalten. Neben einem konsequent recyclingfreundlichen Produktdesign sowie einem nachhaltigen Konsumverhalten brauchen wir zwingend auch ausreichende thermische Behandlungskapazitäten zur Nutzung von stofflich nicht verwertbaren Abfällen und Sortierresten. Diese Senke darf für brennbare Abfälle nicht die Deponie sein. Denn jede Tonne Abfall auf der Deponie ist eine Tonne zu viel.“

Auch der jetzt veröffentlichte Vorschlag der EU-Kommission zur Abfallverbringungsverordnung unterstützt in Teilen den Deponieausstieg. Die ITAD begrüßt das Verbot der Verbringung von Abfällen zur Beseitigung innerhalb der EU, um die Ressource Abfall besser als bisher stofflich oder energetisch zu verwerten. Damit die Abfallverbringungsverordnung letztendlich eine nachhaltige Abfallbewirtschaftung auf der Grundlage der besten Behandlungsoptionen ermöglicht und die schrittweise Abschaffung der Deponierung unbehandelter Siedlungsabfälle in Europa gemäß der europäischen Gesetzgebung unterstützt wird, schlägt die Interessengemeinschaft neben der Berücksichtigung der Branche in der Taxonomie vor, von einem nationalen zu einem europäischen Ansatz der Abfallbewirtschaftung überzugehen.

Hierbei müssten für bestehende und notwendige neue Behandlungskapazitäten entsprechend sachgerechte Rahmenbedingungen im EU-Recht geschaffen werden.

(Erschienen im EU-Recycling Magazin 03/2022, Seite 11, Foto: Harald Heinritz / abfallbild.de)

3.867
Artikel teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2022/02/Thermische-Abfallbehandlung-0322.jpg 360 1030 EU-R https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2023/12/EU-R-Logo-250-100.png EU-R2022-03-01 08:28:522022-02-24 10:39:44Thermische Abfallbehandlung als nachhaltige Behandlungsoption anerkennen
Das könnte Sie auch interessieren
Turnusgemäßer Wechsel im Präsidentenamt bei Municipal Waste Europe
Eggersmann erneut Aussteller beim Kasseler Abfallforum
Bundeskabinett beschließt neue Rohstoffstrategie
Mineralische Abfälle: Zügige Regelungen zum Abfallende nötig
Die novellierte Bioabfallverordnung – grundlegend fehlkonstruiert?
EAG-Behandlungsverordnung: Verbände fordern technologieoffenen Ansatz
360-Grad-Lösungen gesucht: Geschäftsmodelle für die Kreislaufwirtschaft
Engagement für echte Kreislaufkonzepte: Pöppelmann Gruppe legt vor – und fordert zum Mitmachen auf

Anzeige

EU-RECYCLING

Das Fachmagazin für den europäischen Recyclingmarkt. Fakten, Hintergründe, Reportagen made in Europe.

Informativ und praxisnah können Sie monatlich unter anderem in der Print- oder ePaper-Ausgabe lesen:
- Berichte von nationalen/internationalen
   Kongressen, Tagungen u. Fachmessen
- Aktuelles aus der Kreislaufwirtschaft
- Meldungen von der Recyclingbranche
- Neueste EU-Regelungen im Bereich der
  Abfallwirtschaft
- Interessante Interviews und Events


© MSV Mediaservice & Verlag GmbH

Archiv

Themen

Abfall, Abbruch, Abfallwirtschaft, Altautos, Altbatterien, Altglas, Altholz, Altkunststoff, Altmetall, Altöl, Altpapier, Altreifen, Alttextilien, Aufbereitung, Baustoffrecycling, Bioabfall, Elektroschrott, Entsorgung, Ersatzbrennstoffe, Kreislaufwirtschaft, Marktberichte, Metallschrott, NE-Metalle, Recyclingtechnik, Recyclingwirtschaft, Rohstoffhandel, Sammelsysteme, Schredderabfall, Schrott, Sekundärrohstoffe, Sonderabfall, Sortiertechnik, Trenntechnik, Verpackungsabfall, Verwertung

Schlagwörter

Abfall Abfallwirtschaft Abfälle Altholz Altpapier Altreifen aluminium Aufbereitung Batterien BDE BDSV BIR bvse Corona Deutschland Digitalisierung Doppstadt Entsorgung EU IFAT IFAT 2024 KI Kreislaufwirtschaft Kunststoff Kunststoffe Kunststoffrecycling Maschinen Messe Nachhaltigkeit Papier PET Recycling Rezyklate Rohstoffe Schredder Schrott Schrottmarkt Sekundärrohstoffe Software Stahl Tomra Verpackungen Zerkleinerer Zerkleinerung Österreich
Link to: Die „Entsorgung“ atomarer Abfälle gerät allzu leicht in Vergessenheit Link to: Die „Entsorgung“ atomarer Abfälle gerät allzu leicht in Vergessenheit Die „Entsorgung“ atomarer Abfälle gerät allzu leicht in Vergessenheit Link to: Wie der Green Deal für die Industrie funktioniert Link to: Wie der Green Deal für die Industrie funktioniert Wie der Green Deal für die Industrie funktioniert
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen