• Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Link zu Mail
  • Newsletter bestellen
  • Bildergalerie
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Verlagsinfo
EU-Recycling
  • Home
  • Artikel
    • Europa aktuell
    • Business
    • Titelthemen
    • Länder
    • Recyclingrohstoffe
    • Technik
  • Marktplatz
  • Events
  • Abo/Leseprobe
  • Magazin
  • Mediadaten
  • BUSINESS INDEX
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Neues Digitalministerium: Was die deutsche Wirtschaft erwartet

Die neue Bundesregierung bezeichnet die Digitalisierung als zentrale Aufgabe künftigen Regierungshandelns mit eigenem Ressort, eigenem Haushalt und eigenem Gestaltungsanspruch. Deutschland hat erstmals ein eigenständiges Digitalministerium – ausgestattet mit wichtigen Kompetenzen und Zuständigkeiten.

Der Digitalverband Bitkom begrüßt, dass viele wichtige Themen und nachgeordnete Bereiche in das neu geschaffene Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) integriert werden: darunter digitale Infrastrukturen mit dem Breitband- und Mobilfunkausbau, Künstliche Intelligenz, die Digitalisierung von Staat und Verwaltungen, die Stärkung der digitalen Wirtschaft und der Ausbau der digitalen Souveränität.

Zum Motor werden
Nach Meinung von Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst kann das neue Ministerium zu einem Motor für Staatsmodernisierung und digitale Souveränität werden – „und damit zu dem, was unser Land jetzt braucht.“ Bei einem Kernthema der Digitalisierung – dem Identitätsmanagement – soll die Federführung jedoch beim Bundesinnenministerium verbleiben. Wintergerst hält es für wichtig, dass das Digitalministerium mitberatend tätig wird. Damit dieses überhaupt Tempo aufnehmen kann, seien ein echter Digitalcheck bei einschlägiger Gesetzgebung sowie ein starker Einzelplan im Haushalt mit Investitionsverantwortung vonnöten. Positiv wertet Bitkom die Zuordnung des Informationstechnikzentrums (ITZBund) zum Digitalministerium samt Zustimmungsvorbehalt für alle wesentlichen IT-Ausgaben. Auch die Fortführung des Digitalgipfels als zentraler Plattform für den Austausch von Digitalwirtschaft und Politik obliegt nun dem neuen Ressort.

Gleichermaßen Chance wie Verpflichtung
Welche Erwartungen hat die Wirtschaft an das BMDS? Bitkom Research befragte hierzu telefonisch 602 Unternehmen aller Branchen ab 20 Beschäftigten in Deutschland. Die wichtigsten Ergebnisse: Mit Blick auf digitalpolitische Themen sehen die Unternehmen insbesondere die Bekämpfung der Internetkriminalität, die Digitalisierung der Schulen sowie eine Überprüfung des Datenschutzes als bedeutend an – jeweils 95 Prozent der Unternehmen erachten diese Themen als wichtig. Dahinter folgen die Steigerung der digitalen Souveränität (89 Prozent), die Digitalisierung von Unternehmen insgesamt sowie die Digitalisierung von Staat und Verwaltung (jeweils 87 Prozent). 86 Prozent halten die weitere Digitalisierung des Gesundheitswesens für bedeutsam.

„Wenn Deutschland jetzt entschieden handelt, kann es sich als starker Player in der digitalen Welt positionieren – und damit seine Wettbewerbsfähigkeit, seine Sicherheit und seinen Wohlstand nachhaltig sichern“, kommentiert Bitkom-Präsident Wintergerst die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage. Dazu gehöre nicht nur eine gezielte Förderung von Schlüsseltechnologien wie KI und Quantum, sondern unter anderem auch eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. 82 Prozent der befragten Unternehmen halten den Ausbau der Kommunikationsnetze für wichtig, ebenso viele den Ausbau der Digitalkompetenzen in der Gesellschaft. Wintergerst: „Für das neue Digitalministerium ist es gleichermaßen Chance wie Verpflichtung, die Digitalpolitik voranzutreiben und Deutschland technologisch fit und digital souverän zu machen.“

Insgesamt fordern 85 Prozent der deutschen Unternehmen, dass die neue Bundesregierung Digitalpolitik zu einem Schwerpunkt macht. Zugleich fordern 99 Prozent (und damit praktisch alle Unternehmen), die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland wieder zu stärken. 74 Prozent der Unternehmen trauen der Bundesregierung zu, dass sie die Wirtschaft tatsächlich wieder voranbringt.

(Erschienen im EU-Recycling Magazin 06/2025, Seite 8, Foto: MSV, KI-generiert)

3.629
Artikel teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2025/05/Digitalisierung-0625.jpg 360 1030 EU-R https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2023/12/EU-R-Logo-250-100.png EU-R2025-06-03 09:06:542025-05-26 11:09:26Neues Digitalministerium: Was die deutsche Wirtschaft erwartet
Das könnte Sie auch interessieren
ATM Recyclingsystems: Digitalisierung hält mehr und mehr Einzug
Wittmann nutzt die AMCS-Plattform
Die Vorteile eines integrierten Management­systems
„Wir brauchen einen echten Digitalsprint“
Wie Müll-Apps unser Leben einfacher und nachhaltiger machen sollen
Der Schlüssel zur Effizienz: Konsequente Digitalisierung
Quantentechnologie: Europa strebt Vorreiterrolle an
eREC – Die erste digitale Messe für die Recyclingbranche

Anzeige

Translation

EU-RECYCLING

Das Fachmagazin für den europäischen Recyclingmarkt. Fakten, Hintergründe, Reportagen made in Europe.

Informativ und praxisnah können Sie monatlich unter anderem in der Print- oder ePaper-Ausgabe lesen:
- Berichte von nationalen/internationalen
   Kongressen, Tagungen u. Fachmessen
- Aktuelles aus der Kreislaufwirtschaft
- Meldungen von der Recyclingbranche
- Neueste EU-Regelungen im Bereich der
  Abfallwirtschaft
- Interessante Interviews und Events


© MSV Mediaservice & Verlag GmbH

Archiv

Themen

Abfall, Abbruch, Abfallwirtschaft, Altautos, Altbatterien, Altglas, Altholz, Altkunststoff, Altmetall, Altöl, Altpapier, Altreifen, Alttextilien, Aufbereitung, Baustoffrecycling, Bioabfall, Elektroschrott, Entsorgung, Ersatzbrennstoffe, Kreislaufwirtschaft, Marktberichte, Metallschrott, NE-Metalle, Recyclingtechnik, Recyclingwirtschaft, Rohstoffhandel, Sammelsysteme, Schredderabfall, Schrott, Sekundärrohstoffe, Sonderabfall, Sortiertechnik, Trenntechnik, Verpackungsabfall, Verwertung

Schlagwörter

Abfall Abfallwirtschaft Abfälle Altholz Altpapier Altreifen aluminium Aufbereitung Batterien BDE BDSV BIR bvse Corona Deutschland Digitalisierung Doppstadt Entsorgung EU IFAT IFAT 2024 KI Kreislaufwirtschaft Kunststoff Kunststoffe Kunststoffrecycling Maschinen Messe Nachhaltigkeit Papier PET Recycling Rezyklate Rohstoffe Schredder Schrott Schrottmarkt Sekundärrohstoffe Software Stahl Tomra Verpackungen Zerkleinerer Zerkleinerung Österreich
Link to: Strengere Regeln für Bioabfälle Link to: Strengere Regeln für Bioabfälle Strengere Regeln für Bioabfälle Link to: „Wir brauchen einen echten Digitalsprint“ Link to: „Wir brauchen einen echten Digitalsprint“ „Wir brauchen einen echten Digitalsprint“
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen