• Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Link zu Mail
  • Newsletter bestellen
  • Bildergalerie
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Verlagsinfo
EU-Recycling
  • Home
  • Artikel
    • Europa aktuell
    • Business
    • Titelthemen
    • Länder
    • Recyclingrohstoffe
    • Technik
  • Marktplatz
  • Events
  • Abo/Leseprobe
  • Magazin
  • Mediadaten
  • BUSINESS INDEX
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Diskussionspapier des Wuppertal Instituts: Die langfristige Zukunftsgestaltung im Blick behalten

Zur Überwindung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind Konjunkturprogramme und strukturelle Hilfen ein probates Mittel. Sie dürfen aber nicht nach dem „Gießkannenprinzip“ verteilt werden, rät das Wuppertal Institut.

Finanzielle Unterstützung sollte zukunftsgerichtet für dringend notwendige Investitionen erfolgen, mit dem Ziel, erforderliche nachhaltige Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft sowie den Klimaschutz voranzutreiben. Die Vorbereitungen dazu müssten jetzt schon getroffen werden, plädieren die wissenschaftlichen Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Welche Kriterien und Maßnahmen es dafür braucht, zeigt ihr aktuelles Diskussionspapier.

Ökonomisch steuern Deutschland, Europa und die Welt auf eine Krisensituation zu, die die Dimension der Finanzkrise 2008/2009 in den Schatten zu stellen droht: Unternehmen und Freiberufler sind in höchstem Maße gefordert, Lieferketten und Produktion müssen aufrechterhalten werden. Von Seiten der Bundes- und Landesregierungen entsteht gerade ein Maßnahmen-Mix, um Betriebe, Unternehmen und Industrie kurzfristig wirtschaftspolitisch stabilisieren zu können. „Das ist gut und richtig so und muss möglichst unbürokratisch und pragmatisch gestaltet werden, um schnell Wirkung zu erzeugen“, kommentiert Fischedick und erklärt weiter: „Im Nachgang zur Bewältigung der Corona-Krise sind weitergehende Investitionen notwendig. Konjunkturprogramme sind dafür ein probates Mittel. Nicht zuletzt die Erfahrungen aus der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 haben aber gezeigt, dass diese Konjunkturprogramme langfristige Wirkung erzeugen und deshalb die größere Breite der Transformationsherausforderungen der nächsten Jahre reflektieren müssen. Hierfür braucht es klare Kriterien, an denen sich die Maßnahmen ausrichten können.“

Drei-Phasen-Modell
Im aktuellen Diskussionspapier „Folgen der Corona-Krise und Klimaschutz – Langfristige Zukunftsgestaltung im Blick behalten“ unterscheiden Uwe Schneidewind und Manfred Fischedick zwischen der Gesundheitsvorsorge, der kurzfristig ökonomischen Krisenabwehr und der langfristigen Transformation.

Die kurzfristige wirtschaftliche Unterstützung umfasst etwa das kürzlich beschlossene Kurzarbeitergeld, erleichterte Kreditvergaben und Staatsbürgschaften sowie direkte Zuwendungen an betroffene Gruppen. Diese Soforthilfe-Maßnahmen müssen jetzt pragmatisch und schnell umgesetzt werden, aber: „Die längerfristigen Hilfsmaßnahmen müssen klare Akzente im Sinne einer nachhaltigen Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft setzen.“

Zu der sogenannten „langfristigen Transformation“ gehören laut Schneidewind und Fischedick vor allem auch zentrale Maßnahmen für den Klimaschutz, für die staatliche Investitionen unerlässlich sind. Dies soll etwa die energieintensive Industrie zukunftsfest machen und wichtige Maßnahmen auf dem Weg hin zu einer Treibhausgasneutralität unterstützen. Beispielhaft dafür ist unter anderem der Umbau der Stahlerzeugung auf wasserstoffbasierte (grüne) Produktionsprozesse oder auch das sukzessive, aber konsequente Schließen von Stoffkreisläufen im Rahmen eines verstärkt zirkulären Wirtschaftens (Circular Economy). Im Gebäudebereich stehen weitere Investitionen in die Gebäudesanierung und den Austausch von Heizungssystemen an. Und der Verkehrsbereich benötigt einen beschleunigten Umstieg auf Elektromobilität im Bereich der Pkw, aber auch der Güterverkehr – beispielsweise durch den Aufbau von Oberleitungsstrukturen für den Gütertransport entlang von Autobahnen.

www.wupperinst.org

(EU-Recycling 05/2020, Seite 30, Foto: h kama / Pixabay)

6.484
Artikel teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2020/05/Diskussionspapier_Zukunftgestaltung_im_Blick.jpg 360 1030 EU-R https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2023/12/EU-R-Logo-250-100.png EU-R2020-05-08 09:56:522020-05-06 09:07:00Diskussionspapier des Wuppertal Instituts: Die langfristige Zukunftsgestaltung im Blick behalten
Das könnte Sie auch interessieren
SCIP-Datenbank: Trübe Aussichten auf Erfolg
Nach der Messe ist vor der Messe: Die nächste eREC kommt bestimmt!
IFAT Munich 2022 – Ein starker Branchen­auftritt kündigt sich an
Bestnoten für die „K“
Anja Siegesmund startet als neue Präsidentin des BDE
Strategische Empfehlungen für eine resiliente und zirkuläre Kunststoffwertschöpfungskette
eREC 2022: 4. Virtuelle Recyclingmesse vom 10. bis 15. Oktober 2022
Die Ziele für Siedlungsabfälle 2030 erreichen? Recycling reicht nicht aus

Anzeige

Translation

Diese Seite drucken / Print Diese Seite drucken / Print

EU-RECYCLING

Das Fachmagazin für den europäischen Recyclingmarkt. Fakten, Hintergründe, Reportagen made in Europe.

Informativ und praxisnah können Sie monatlich unter anderem in der Print- oder ePaper-Ausgabe lesen:
- Berichte von nationalen/internationalen
   Kongressen, Tagungen u. Fachmessen
- Aktuelles aus der Kreislaufwirtschaft
- Meldungen von der Recyclingbranche
- Neueste EU-Regelungen im Bereich der
  Abfallwirtschaft
- Interessante Interviews und Events


© MSV Mediaservice & Verlag GmbH

Archiv

Themen

Abfall, Abbruch, Abfallwirtschaft, Altautos, Altbatterien, Altglas, Altholz, Altkunststoff, Altmetall, Altöl, Altpapier, Altreifen, Alttextilien, Aufbereitung, Baustoffrecycling, Bioabfall, Elektroschrott, Entsorgung, Ersatzbrennstoffe, Kreislaufwirtschaft, Marktberichte, Metallschrott, NE-Metalle, Recyclingtechnik, Recyclingwirtschaft, Rohstoffhandel, Sammelsysteme, Schredderabfall, Schrott, Sekundärrohstoffe, Sonderabfall, Sortiertechnik, Trenntechnik, Verpackungsabfall, Verwertung

Schlagwörter

Abfall Abfallwirtschaft Abfälle Altholz Altpapier Altreifen aluminium Aufbereitung Batterien BDE BDSV BIR bvse Corona Deutschland Digitalisierung Doppstadt Entsorgung EU IFAT IFAT 2024 KI Kreislaufwirtschaft Kunststoff Kunststoffe Kunststoffrecycling Maschinen Messe Nachhaltigkeit Papier PET Recycling Rezyklate Rohstoffe Schredder Schrott Schrottmarkt Sekundärrohstoffe Software Stahl Tomra Verpackungen Zerkleinerer Zerkleinerung Österreich
Link to: Corona wird Englands Recyclingsektor verändern Link to: Corona wird Englands Recyclingsektor verändern Corona wird Englands Recyclingsektor verändern Link to: Bio-Verbundwerkstoffe für die Automobil- und Elektroindustrie Link to: Bio-Verbundwerkstoffe für die Automobil- und Elektroindustrie Bio-Verbundwerkstoffe für die Automobil- und Elektroindustrie
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen