• Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Link zu Mail
  • Newsletter bestellen
  • Bildergalerie
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Verlagsinfo
EU-Recycling
  • Home
  • Artikel
    • Europa aktuell
    • Business
    • Titelthemen
    • Länder
    • Recyclingrohstoffe
    • Technik
  • Marktplatz
  • Events
  • Abo/Leseprobe
  • Magazin
  • Mediadaten
  • BUSINESS INDEX
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Schrottmarkt kompakt: Der positive Trend setzt sich fort

Der Stahlschrotthandel ist gut ins neue Jahr gestartet. Im Berichtsmonat Januar meldeten Stahlwerke in Deutschland und europäischen Nachbarländern wieder Mehrbedarf, sodass die Schrottpreise je nach Sorte um 10 bis 15 Euro pro Tonne zulegten (Quelle: BDSV). Damit setzte sich im Januar der Trend aus den Vormonaten fort, wobei die Nachfrage das verfügbare Angebot deutlich überstieg. Die IKB Deutsche Industriebank AG berichtet in ihrer „Rohstoffpreis-Information“ vom 5. Februar 2026, dass die Preise für Stahlaltschrott um weitere 4,8 Prozent und für Stahlneuschrott um 6,1 Prozent gestiegen sind.

Wie sich der Schrottmarkt im Februar entwickelte, dazu lagen bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe (18. Februar 2026) noch keine aussagekräftigen Daten vor. Marktakteure rechnen mit einem stabilen Marktumfeld und gleichbleibenden bis leicht steigenden Schrottpreisen. Die Auftragslage der Stahlwerke ist derzeit mit „gut“ zu bewerten. Das Exportgeschäft startete mit viel Schwung in den Januar, der zur Monatsmitte aber wieder abflaute. Exporteure haben daraufhin ihre Preise zurückgenommen. Bedingt durch den starken Euro, erhöht sich der Wettbewerbsdruck auf die Branche, sodass europäische Schrottanbieter ihre Gebotspreise an die Hafenlager anpassen müssen.

Wenn auch die Nickelnotierungen an den Industriemetallbörsen zuletzt zulegten, so verharren die Preise für legierten Stahlschrott – bei verhaltener Nachfrage angesichts der schwachen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – doch weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die Auftragslage der Edelstahlwerke bleibt angespannt. Preisgünstige Edelstahlimporte aus Fernost verstärken den Wettbewerbsdruck im europäischen Markt.

Trotz der anhaltend schwierigen Lage wichtiger Abnehmer wie der Automobilindustrie verzeichnet der Aluminiummarkt eine positive Entwicklung. So sind Absätze und Preise gegenwärtig stabil; und der Pfeil zeigt weiter nach oben. Im Berichtsmonat Januar konnten die Notierungen für Sekundär-Aluminiumschrotte deutlich zulegen (Quelle: MBI Metalle Monitor, 30.01.2026).

Die hohen Kupferpreise, die im Januar noch einmal um elf Prozent auf über 14.300 US-Dollar pro Tonne im Durchschnitt anzogen, lösten eine massive Angebotswelle bei Kupferschrotten aus. Der Markt konnte das kaum mehr aufnehmen, weshalb die Kupferhütten ihre Abschläge merklich erhöhten und weniger Schrott ankauften.

(Erschienen im EU-Recycling Magazin 03/2026, Seite 30, Foto: O. Kürth)

2.881
Artikel teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2023/09/schrott-1023.jpg 360 1030 EU-R https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2023/12/EU-R-Logo-250-100.png EU-R2026-03-05 09:15:462026-02-25 13:18:35Schrottmarkt kompakt: Der positive Trend setzt sich fort
Das könnte Sie auch interessieren
Muss die Schrottwirtschaft die Stahlindustrie subventionieren?
Schrottmarktbericht Dezember 2025: Lustloser Markt bei mäßiger Verkaufsbereitschaft
Schrottmarkt kompakt: Keine Impulse und zu ruhig
Schrottbedarf deutscher Stahlindustrie könnte bis 2045 zunehmen
Schrottmarktbericht: Produktion läuft nur langsam an
Schrottmarktbericht Juni 2023: Vermindertes Schrottangebot trifft auf geringe Schrottnachfrage
Schrottmarkt kompakt: Schrottpreise zogen im Mai nochmals kräftig an
Schrottmarktbericht: Angebotsdefizit bei Altschrotten

Anzeige

Translation

Diese Seite drucken / Print Diese Seite drucken / Print

EU-RECYCLING

Das Fachmagazin für den europäischen Recyclingmarkt. Fakten, Hintergründe, Reportagen made in Europe.

Informativ und praxisnah können Sie monatlich unter anderem in der Print- oder ePaper-Ausgabe lesen:
- Berichte von nationalen/internationalen
   Kongressen, Tagungen u. Fachmessen
- Aktuelles aus der Kreislaufwirtschaft
- Meldungen von der Recyclingbranche
- Neueste EU-Regelungen im Bereich der
  Abfallwirtschaft
- Interessante Interviews und Events


© MSV Mediaservice & Verlag GmbH

Archiv

Themen

Abfall, Abbruch, Abfallwirtschaft, Altautos, Altbatterien, Altglas, Altholz, Altkunststoff, Altmetall, Altöl, Altpapier, Altreifen, Alttextilien, Aufbereitung, Baustoffrecycling, Bioabfall, Elektroschrott, Entsorgung, Ersatzbrennstoffe, Kreislaufwirtschaft, Marktberichte, Metallschrott, NE-Metalle, Recyclingtechnik, Recyclingwirtschaft, Rohstoffhandel, Sammelsysteme, Schredderabfall, Schrott, Sekundärrohstoffe, Sonderabfall, Sortiertechnik, Trenntechnik, Verpackungsabfall, Verwertung

Schlagwörter

Abfall Abfallwirtschaft Abfälle Altholz Altpapier Altreifen aluminium Aufbereitung Batterien BDE BDSV BIR bvse Corona Deutschland Digitalisierung Doppstadt Entsorgung EU IFAT IFAT 2024 KI Kreislaufwirtschaft Kunststoff Kunststoffe Kunststoffrecycling Maschinen Messe Nachhaltigkeit Papier PET Recycling Rezyklate Rohstoffe Schredder Schrott Schrottmarkt Sekundärrohstoffe Software Stahl Tomra Verpackungen Zerkleinerer Zerkleinerung Österreich
Link to: Das Projekt „Eco-Shoring“: Paradigmenwechsel in der Modeindustrie Link to: Das Projekt „Eco-Shoring“: Paradigmenwechsel in der Modeindustrie Das Projekt „Eco-Shoring“: Paradigmenwechsel in der Modeindustrie Link to: ICC veröffentlicht erste „Ecoterms“ für Kreislaufwirtschaft Link to: ICC veröffentlicht erste „Ecoterms“ für Kreislaufwirtschaft ICC veröffentlicht erste „Ecoterms“ für Kreislaufwirtschaft
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen