Denovo will Europas führender Softwarepartner für die Kreislaufwirtschaft werden
Der Grazer Individualsoftware-Spezialist Denovo will europaweit eine führende Rolle bei Softwarelösungen für die Kreislaufwirtschaft einnehmen. Das Unternehmen baut dabei auf zehn Jahre Branchenerfahrung und richtet sein Neugeschäft künftig konsequent auf diesen Markt aus.
Schon heute arbeitet Denovo für einige der wichtigsten Unternehmen der Kreislaufwirtschaft im DACH-Raum und darüber hinaus: Unter anderem bei Saubermacher, ARA, Reclay, Nehlsen, PreZero und Oryx Stainless sind digitale Lösungen des Unternehmens im Einsatz. Die maßgeschneiderte Software von Denovo kommt vor allem dort zum Einsatz, wo bestehende Systeme an ihre Grenzen stoßen. Denn die Kreislaufwirtschaft bringt besonders komplexe Anforderungen mit sich: Stoffströme müssen nachvollziehbar sein, Logistikprozesse effizient gesteuert und Mengen zuverlässig gemeldet werden. Gleichzeitig gilt es, bestehende Systeme miteinander zu verbinden. Vieles davon kann Standardsoftware nicht oder nur teilweise abbilden.
Nicht nur eine Wachstumsentscheidung
Die Kreislaufwirtschaft ist für das Unternehmen kein neues Feld: Denovo blickt auf zehn Jahre Erfahrung in dieser Branche zurück. Die Spezialisierung ist der nächste strategische Schritt: vorhandene Expertise bündeln, das Neugeschäft fokussieren und europaweit wachsen. „Wir wollen nicht alles für alle entwickeln, sondern dort arbeiten, wo wir wirklich tiefes Verständnis aufgebaut haben. Mittlerweile wissen wir, worauf es in der Kreislaufwirtschaft ankommt, und sind Experten darin, komplexe Anforderungen in robuste digitale Systeme zu übersetzen“, erklärt Mattias Rauter, Co-Founder von Denovo.
Der Fokus auf die Kreislaufwirtschaft ist dabei nicht nur eine Wachstumsentscheidung. Denovo sieht in der Branche zentrale Zukunftsthemen Europas wie effizienten Ressourceneinsatz und Umweltschutz vereint und trägt mit ihren digitalen Lösungen dazu bei. „Es macht zum Beispiel einen Unterschied, ob eine Mülltonne jede Woche vom Entsorgungsfahrzeug angefahren wird, obwohl sie nicht einmal halbvoll ist, oder ob der Füllstand digital verfügbar ist und die Tour entsprechend angepasst werden kann. Genau dort kann Software ganz konkret etwas bewirken“, meint Christof Stromberger, Co-Founder von Denovo.
„Software mit Sinn“ zu entwickeln, ist auch ein Antrieb für die aktuell 26 Mitarbeitenden in Graz und Athen. Der Großteil des Neugeschäfts soll künftig aus der Kreislaufwirtschaft kommen. Ziel ist es, die bestehende Position im DACH-Raum auf ganz Europa auszuweiten und sich langfristig als Marktführerin für maßgeschneiderte digitale Lösungen in der Kreislaufwirtschaft zu etablieren. Bestehende Kunden aus anderen Branchen werden weiterhin betreut.
(Erschienen im EU-Recycling Magazin 10/2026, Seite 18, Fotos: Denovo GmbH)













