• Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
  • Link zu Rss dieser Seite
  • Link zu Mail
  • Newsletter bestellen
  • Bildergalerie
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Verlagsinfo
EU-Recycling
  • Home
  • Artikel
    • Europa aktuell
    • Business
    • Titelthemen
    • Länder
    • Recyclingrohstoffe
    • Technik
  • Marktplatz
  • Events
  • Abo/Leseprobe
  • Magazin
  • Mediadaten
  • BUSINESS INDEX
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Schrottmarkt kompakt: Mangels Auslastung

Die Wirtschaftsflaute in Deutschland hält an, und viele Betriebe und Zulieferer in den Bereichen Automotive, Maschinen- und Anlagenbau sind in Kurzarbeit. Das schwächt weiter die Auftragslage der stahlverarbeitenden Industrien und führt folglich dazu, dass derzeit wenig Stahlschrott nachgefragt wird. Werke kündigten bereits längere Stillstandzeiten und Produktionskürzungen an.

Im Berichtsmonat November fielen die Schrottpreise um fünf bis zehn Euro pro Tonne – je nach Sorte und Abnehmerwerk. Mit ausschlaggebend dafür war die schwache Nachfrage türkischer und italienischer Verbraucher. Eine Trendumkehr und Belebung der Schrottpreise wird erst im späteren Verlauf der ersten Jahreshälfte 2025 erwartet. Wie sich der Markt im Dezember 2024 entwickelte, dazu lagen bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe (13. Dezember 2024) noch keine aussagekräftigen Daten vor.

Nach Informationen der IKB Deutsche Industriebank AG fällt das Handelsvolumen von Stahl sehr gering aus. Exporte in die Türkei oder nach Übersee setzen derzeit keine Impulse. Die negativen Entwicklungen in der Automobilindustrie und die schwache Baukonjunktur belasten Angebot und Nachfrage bei Alt- und Neuschrotten. Mangels Auslastung haben auch Edelstahlwerke ihre Produktion zurückgefahren. Die Nachfrage nach legiertem Schrott war im November verhalten, wenn auch die Schrottpreise gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert blieben. Um durchschnittlich ein Prozent zogen hingegen die Aluminiumpreise an. Marktteilnehmer sehen dennoch keine Besserung der Marktsituation. Der Absatz für Halbzeug-fähige Aluminiumschrotte ist aber gut, was auch im Sekundärbereich die Nachfrage nach Aluminiumschrotten angeht. Für Unsicherheiten im globalen Aluminiummarkt sorgte die Ankündigung Chinas, den bestehenden Mehrwertsteuerrabatt auf Aluminiumexporte aufzuheben. Dies würde insbesondere die Preise für verarbeitete Aluminiumprodukte auf dem europäischen Markt treffen. Damit einhergehen könnte eine Verringerung der Exportmenge.

Kupfer notierte im November an den Börsen sehr volatil. Im Einklang mit der guten Marktversorgung fiel der Preis um fünf Prozent, und hat sich damit um über 17 Prozent von seinen im Mai erreichten Höchstständen entfernt. Schwache chinesische Konjunkturdaten und die Aufwertung des US-Dollars stehen im Zusammenhang. Die schlechte Auftragslage in Deutschland veranlasste viele Kupferhütten, ihre Produktion zurückzufahren.

(Erschienen im EU-Recycling Magazin 01/2025, Seite 31, Foto: O. Kürth)

3.469
Artikel teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2023/05/Schrott-0623.jpg 360 1030 EU-R https://eu-recycling.com/wp-content/uploads/2023/12/EU-R-Logo-250-100.png EU-R2025-01-06 12:17:192024-12-18 13:24:47Schrottmarkt kompakt: Mangels Auslastung
Das könnte Sie auch interessieren
Schrottmarktbericht April 2023: Mengenprobleme
Schrottmarktbericht Februar 2026: Bleibt der Schrottmarkt ein Flickenteppich?
Schrottmarktbericht Oktober 2025: Hoffnungsschimmer auf konjunkturellen Aufschwung bleibt – wieder einmal
Eiserner Klimaschutz: Einspar- und Recyclingpotenziale der Metallindustrie
Schrottmarkt kompakt: Der Ukraine-Krieg belastet die Marktversorgung
Schrottmarkt kompakt: Von einem geringen Schrottbedarf ist weiter auszugehen
Schrottmarktbericht April 2025: Schrottmarkt mit Vorzeichenwechsel – Vom Plus zum Minus
Schrottmarktbericht: Traditionelle September-Hoffnungen abrupt verflogen

Anzeige

Translation

Diese Seite drucken / Print Diese Seite drucken / Print

EU-RECYCLING

Das Fachmagazin für den europäischen Recyclingmarkt. Fakten, Hintergründe, Reportagen made in Europe.

Informativ und praxisnah können Sie monatlich unter anderem in der Print- oder ePaper-Ausgabe lesen:
- Berichte von nationalen/internationalen
   Kongressen, Tagungen u. Fachmessen
- Aktuelles aus der Kreislaufwirtschaft
- Meldungen von der Recyclingbranche
- Neueste EU-Regelungen im Bereich der
  Abfallwirtschaft
- Interessante Interviews und Events


© MSV Mediaservice & Verlag GmbH

Archiv

Themen

Abfall, Abbruch, Abfallwirtschaft, Altautos, Altbatterien, Altglas, Altholz, Altkunststoff, Altmetall, Altöl, Altpapier, Altreifen, Alttextilien, Aufbereitung, Baustoffrecycling, Bioabfall, Elektroschrott, Entsorgung, Ersatzbrennstoffe, Kreislaufwirtschaft, Marktberichte, Metallschrott, NE-Metalle, Recyclingtechnik, Recyclingwirtschaft, Rohstoffhandel, Sammelsysteme, Schredderabfall, Schrott, Sekundärrohstoffe, Sonderabfall, Sortiertechnik, Trenntechnik, Verpackungsabfall, Verwertung

Schlagwörter

Abfall Abfallwirtschaft Abfälle Altholz Altpapier Altreifen aluminium Aufbereitung Batterien BDE BDSV BIR bvse Corona Deutschland Digitalisierung Doppstadt Entsorgung EU IFAT IFAT 2024 KI Kreislaufwirtschaft Kunststoff Kunststoffe Kunststoffrecycling Maschinen Messe Nachhaltigkeit Papier PET Recycling Rezyklate Rohstoffe Schredder Schrott Schrottmarkt Sekundärrohstoffe Software Stahl Tomra Verpackungen Zerkleinerer Zerkleinerung Österreich
Link to: Neues Eisen aus altem Bergbauschlamm Link to: Neues Eisen aus altem Bergbauschlamm Neues Eisen aus altem Bergbauschlamm Link to: „Der Bausektor macht vor, wie Circular Economy funktionieren kann“ Link to: „Der Bausektor macht vor, wie Circular Economy funktionieren kann“ „Der Bausektor macht vor, wie Circular Economy funktionieren kann“
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen